Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Jagdunfall

Dachte, es sei ein Fuchs“: Jäger tötet geliebten Familienhund

Dachte, es sei ein Fuchs“: Jäger tötet geliebten Familienhund
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Tödliche Verwechslung im Abendlicht: Ein steirischer Jäger zielte auf einen vermeintlichen Fuchs und traf stattdessen einen Husky-Mischling. Der Vorfall hat nun rechtliche Folgen.

In der Steiermark kam es zu einem tragischen Zwischenfall, als ein Jäger versehentlich einen Hund tötete. Der Mann hatte am Dienstagabend von seinem Hochstand aus in St. Marein bei Bruck-Mürzzuschlag auf Füchse angesetzt, die teilweise von der Räude befallen waren. Gegen 19:45 Uhr nahm er ein Tier wahr, das er für einen Fuchs hielt, und gab einen Schuss mit seinem Schrotgewehr ab.

Erst beim Nachsehen stellte der Jäger fest, dass er einen vierjährigen Husky-Australian-Shepherd-Mischling erlegt hatte. Das Tier hatte kurz zuvor nach einem Spaziergang selbständig einen nur wenige hundert Meter entfernten Hof verlassen. Der Schütze verständigte unmittelbar nach der Entdeckung die Polizei.

Der Vorfall wird nun sowohl der Staatsanwaltschaft als auch der Bezirkshauptmannschaft als Sachverhaltsdarstellung gemeldet.

⇢ Schuss-Drama im Schnee: Jäger verwechselt Familie mit Wild

Ähnlicher Vorfall

Ende Dezember ereignete sich ein vergleichbarer Fall in Pettenbach im oberösterreichischen Bezirk Kirchdorf. Dort hatte ein 84-jähriger Jäger und pensionierter Heeresoffizier ebenfalls einen Hund erschossen, den er nach eigenen Angaben mit einem Fuchs verwechselt hatte. Gegenüber den OÖN erklärte der Mann damals: „Einen Fuchs dürfte man in dieser Situation erlegen“.

Nach Angaben der Polizei gab der steirische Jäger an, in der Dunkelheit ein Tier in etwa 20 bis 30 Metern Entfernung wahrgenommen zu haben, das er für einen Fuchs hielt.

Bei dem erlegten Tier handelte es sich jedoch um den Mischlingshund.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen