Eine Million Kassabons werden zu stillen Helfern: SPAR druckt während der internationalen Kampagne gegen Gewalt an Frauen Notfallnummern auf seine Belege.
Während der internationalen Kampagne gegen Gewalt an Frauen druckt SPAR wichtige Hilfsangebote auf seine Kassabons. Die Aktion läuft vom internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November bis zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember. Mit täglich rund einer Million ausgestellter Kassazettel erreicht der Lebensmittelhändler etwa jeden neunten Einwohner Österreichs, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.
In diesem Zeitraum werden auf allen Belegen von SPAR, EUROSPAR und INTERSPAR regionale Notfallnummern aufgeführt. Diese Informationen sind auch digital in der SPAR-App am Ende jeder Rechnung verfügbar. Zusätzlich werden in der Steiermark Plakate in den Filialen angebracht, während in Salzburg Informationsbroschüren ausliegen.
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Klares Statement
SPAR-Vorstandsvorsitzender Hans K. Reisch betont: „Bei SPAR stehen wir klar gegen jede Form von Gewalt, insbesondere gegen Gewalt an Frauen.“ Mit den Hinweisen auf den Kassabons will das Unternehmen nicht nur ein deutliches Signal setzen, sondern auch betroffene Personen ermutigen, Unterstützungsangebote wahrzunehmen.
Maja Markanovic-Riedl, Geschäftsführerin des Vereins „Autonome Österreichische Frauenhäuser“, weist darauf hin, dass viele Betroffene nicht wissen, wohin sie sich wenden können. Sie erklärt: „Der Weg aus der Gewalt beginnt mit einem mutigen Schritt: das Schweigen zu brechen und Hilfe zu suchen. Die Frauenhelpline gegen Gewalt bietet diese Möglichkeit – anonym, kostenlos und vertraulich unter 0800 222 555, rund um die Uhr.“
Erweiterte Kampagne
Die diesjährige Kampagne wurde erweitert: Erstmals erscheinen die Informationen auch auf Englisch, um eine breitere Zielgruppe zu erreichen. Eine weitere Neuerung ist die Beteiligung der SPAR-Tochterunternehmen Maximarkt und Hervis, die ebenfalls die Helpline-Informationen auf ihren Kassabons abdrucken.