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Artenschutz

Ausgestorben, aber nicht vergessen: Wie das Haus des Meeres Fische rettet

Ausgestorben, aber nicht vergessen: Wie das Haus des Meeres Fische rettet
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Das Haus des Meeres in Wien eröffnet eine Süßwasseranlage, die mehr als nur Fische zeigt – sie erzählt Geschichten vom Überleben.

Das Haus des Meeres in Wien präsentierte am Mittwoch seine neue Süßwasseranlage der Öffentlichkeit. Mit dieser Installation möchte die Einrichtung nicht nur aquatische Lebewesen zeigen, sondern auch ein Bewusstsein für die Wichtigkeit von Artenschutzprogrammen und Umweltschutzmaßnahmen schaffen. In den verschiedenen Aquarien – bevölkert von Fischen, Garnelen und Schnecken – wird jeweils ein eigenes ökologisches Narrativ vermittelt.

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Bedrohte Arten

Zahlreiche der ausgestellten Spezies befinden sich kurz vor dem Verschwinden aus unserer Welt – bedingt durch Faktoren wie Habitatzerstörung, Umweltverschmutzung, nicht-heimische Arten oder Klimaveränderungen. Ein besonders dramatisches Beispiel liefert der Sulawesi-Reisfisch: Obwohl er auf der Roten Liste lediglich als „potenziell gefährdet“ eingestuft wird, ist er vermutlich in freier Wildbahn bereits verschwunden. Seine Existenz hängt nun vollständig von Zuchtprogrammen in Aquarien ab.

Erfolgreiche Rettung

Eine erfreuliche Entwicklung verzeichnet hingegen der mexikanische Tequila-Kärpfling. Nachdem die Art 2003 in der Natur ausgestorben war, konnte sie – auch dank der Unterstützung des Hauses des Meeres – nach erfolgreicher Renaturierung ihres ursprünglichen Lebensraums wieder in die Wildnis zurückgeführt werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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