Ein kurioses Video aus Bosnien-Herzegowina sorgt derzeit in sozialen Netzwerken für Schmunzeln und Kopfschütteln. Zu sehen ist ein Parkplatz, der frisch asphaltiert wird – mit einem kleinen Hindernis: Mitten auf der Fläche steht ein geparktes Auto, das die Arbeiter kurzerhand umgehen. „Das gibt es nur in Bosnien“, kommentiert der Urheber des Videos trocken und ergänzt: „Sie haben den Mann an Ort und Stelle asphaltiert.“
In Zeiten, in denen Parkplätze vielerorts zu begehrten Gütern werden – ähnlich wie Liegeplätze am Strand in der Hochsaison – greifen manche Autobesitzer zu ungewöhnlichen Mitteln, um ihrem Fahrzeug einen sicheren Standplatz zu sichern. Problematisch wird es allerdings, wenn man sein Gefährt ausgerechnet dort abstellt, wo Bauarbeiten geplant sind – oder es trotz bereits laufender Arbeiten nicht wegfährt. Genau dieses Szenario hat sich offenbar irgendwo in Bosnien-Herzegowina abgespielt.
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Pragmatische Lösung
Doch statt einen Konflikt vom Zaun zu brechen, wählten die Asphaltarbeiter eine pragmatische Lösung: Sie umgingen das Hindernis einfach und asphaltierten den gesamten Parkplatz – mit Ausnahme der Fläche unter dem störenden Fahrzeug. In den Kommentaren unter dem Video zeigen sich die Nutzer amüsiert: „Ja, das kann wirklich nur in Bosnien passieren“, schreibt einer. Ein anderer meint: „Die Leute arbeiten, und ihn interessiert das nicht. Hauptsache, er hat einen Parkplatz für sich gefunden.“
Geteilte Meinungen
Andere Nutzer hinterfragen die Vorgehensweise kritischer. „Konnten sie wirklich keinen Gabelstapler finden, um das Auto zu versetzen?“, wundert sich ein Kommentator. Ein weiterer philosophiert: „Sie machen hartnäckig ihr eigenes Ding, selbständig wenn es zu ihrem eigenen Nachteil ist.“
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Die Frage, die am Ende bleibt und auch in den Kommentaren diskutiert wird: Wer ist in dieser kuriosen Situation eigentlich das wahre „Opfer“? Der Autobesitzer, der nun auf einer Asphaltinsel steht, oder die Arbeiter, die ihre Arbeit nicht vollständig erledigen konnten?