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Betrugsmasche

Dating-Falle: Russe betäubt Pensionisten und räumt Tresor leer

Dating-Falle: Russe betäubt Pensionisten und räumt Tresor leer
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Was als Online-Bekanntschaft begann, endete mit Betäubung und Diebstahl. Ein 29-jähriger Russe soll einen Senior systematisch um Wertsachen gebracht haben.

Nach einem Treffen mit einem 71-jährigen Mann aus Klosterneuburg wurde ein 29-Jähriger verhaftet, der seinen Bekannten mit Schlafmitteln außer Gefecht gesetzt und anschließend bestohlen haben soll. Der mutmaßliche Täter befindet sich mittlerweile in der Justizanstalt Korneuburg.

Die Bekanntschaft der beiden Männer begann im Mai auf einer Dating-Plattform, woraufhin sie sich regelmäßig in Wien sowie im Wohnhaus des Seniors trafen. Am 11. September soll der Beschuldigte dem 71-Jährigen ein Betäubungsmittel verabreicht haben, das diesen bewusstlos machte. Der russische Staatsbürger durchsuchte daraufhin das Haus nach dem Tresorschlüssel und entwendete einen Geldbetrag im niedrigen fünfstelligen Bereich.

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Zusätzlich nahm er diverse Wertgegenstände, Parfum sowie den Schlüssel zu einer Wiener Wohnung an sich, wo er später Schmuck im Wert eines niedrigen vierstelligen Eurobetrags stahl.

Vorherige Diebstähle

Die Ermittlungen ergaben, dass der Verdächtige bereits am 27. August einen mittleren vierstelligen Eurobetrag vom Pensionisten entwendet hatte. Wenige Tage später, am 1. September, lieh er sich Schmuck im mittleren vierstelligen Wert vom Opfer und gab diesen nicht mehr zurück. Diese Vorfälle führten zur Identifizierung des russischen Staatsbürgers als Tatverdächtigen.

Festnahme und Geständnis

Der 29-Jährige wurde vor etwa zwei Wochen in einem Lokal in Wien-Leopoldstadt festgenommen. Bei seiner Befragung legte er ein Geständnis ab und räumte zudem ein, im Dezember 2023 in Graz eine Bekannte um einen mittleren vierstelligen Eurobetrag betrogen zu haben.

Der Beschuldigte wurde in die Justizanstalt Korneuburg überstellt, wo er sich derzeit in Untersuchungshaft befindet.

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KO KOSMO-Redaktion
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