Eine Flugbegleiterin verrät, wann der perfekte Abflugzeitpunkt ist – und warum er gleich mehrere Probleme auf einmal löst.
Flugbegleiterin Allie Malis rät Passagieren, die möglichst entspannt ans Ziel kommen wollen, zu Abflügen in den frühen Morgenstunden. Im Gespräch mit CNN erklärt Malis, dass Maschinen zu Tagesbeginn deutlich seltener mit Verspätungen zu kämpfen haben – schlicht deshalb, weil sie noch nicht in den Sog vorangegangener Verzögerungen geraten sind.
Früh fliegen lohnt
Je weiter der Tag fortschreitet, desto mehr häufen sich betriebliche Störungen: Verspätete Ankünfte, technische Probleme oder personelle Engpässe können den gesamten Flugplan aus dem Gleichgewicht bringen. Frühe Abflüge hingegen profitieren davon, dass Flugzeuge frisch gewartet, Besatzungen ausgeruht und die Abläufe noch unbelastet sind.
Hinzu kommt ein weiterer, weniger offensichtlicher Vorteil: die Qualität der Luft. Mit zunehmender Tageserwärmung bilden sich thermische Aufwinde, die Turbulenzen begünstigen. In den Morgenstunden ist die Atmosphäre stabiler – was sich in einem ruhigeren, angenehmeren Flug niederschlägt.
Der Wecker klingelt früh, der Koffer steht bereit, die Vorfreude ist groß. Doch schon am Flughafen beginnt für viele der Stress: Verspätungen, lange Wartezeiten, turbulente Flüge.
Dabei könnte ein einziger Faktor den Unterschied machen – die richtige Uhrzeit.