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Überlebenswunder

Diese 10 Organe braucht dein Körper gar nicht!

Diese 10 Organe braucht dein Körper gar nicht!
FOTO: iStock
4 Min. Lesezeit |

Der menschliche Körper umfasst durchschnittlich 78 Organe, wobei nicht alle für das Überleben unverzichtbar sind. Zahlreiche Menschen führen heute ein vollkommen normales Leben, obwohl ihnen bestimmte Organe fehlen. Dies verdeutlicht sowohl die bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit des menschlichen Organismus als auch die Errungenschaften der modernen Medizin, wie Dr. Indraneil Mukherjee, Facharzt für minimalinvasive Chirurgie am Northwell’s Staten Island University Hospital in New York, gegenüber der „New York Post“ erläuterte.

In seinem Gespräch mit dem US-Medium nannte er zehn Körperteile, die für das menschliche Überleben nicht zwingend erforderlich sind.

Dr. Mukherjee, der über mehr als 15 Jahre Berufserfahrung verfügt und auf minimalinvasive sowie hepato-pankreatische Eingriffe spezialisiert ist, beschäftigt sich in seiner täglichen Praxis als Facharzt für Allgemeinchirurgie intensiv mit der Frage, welche Körperteile für das Überleben essentiell sind und welche entfernt werden können.

Medizinische Definitionen

Die exakte Anzahl der Organe im menschlichen Körper lässt sich nicht eindeutig festlegen, da medizinische und biologische Definitionen darüber, was als Organ klassifiziert wird, voneinander abweichen. Medizinische Fachquellen sprechen in der Regel von 70 bis 80 Organen, wobei die Klassifizierung je nach wissenschaftlichem Standard variiert. Dennoch unterstreicht die Tatsache, dass Menschen ohne bestimmte Körperorgane weiterleben können, sowohl die Widerstandsfähigkeit des menschlichen Körpers als auch die beachtlichen Fortschritte in der Medizin.

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Top 10 Organe, die man nicht unbedingt zum Leben braucht

Blinddarm (Appendix)

Die genaue Funktion ist unklar, vermutlich half er früher bei der Verdauung von Pflanzen. Heute kann er ohne Probleme entfernt werden – Patienten erholen sich schnell und brauchen keine Medikamente.

Gallenblase

Speichert Galle, die für die Fettverdauung wichtig ist. Nach der Entfernung fließt die Galle direkt von der Leber in den Darm. Manche Menschen brauchen kurzzeitig Zeit, bis sich die Verdauung anpasst.

Niere

Wir haben zwei Nieren, aber eine reicht meist aus. Nach Verlust einer Niere sind Kontrolluntersuchungen nötig, lebenslange Medikamente jedoch meist nicht.

Magen

Speichert und zersetzt Nahrung. Nach einer Entfernung muss die Ernährung angepasst werden, lebenslange Nahrungsergänzungen sind oft nötig.

Dünndarm

Verdaut Nahrung und nimmt Nährstoffe auf. Kleinere Teile können entfernt werden, große Verluste führen zu Kurzdarmsyndrom mit möglichen Durchfall- und Nährstoffproblemen.

Dickdarm

Nimmt Wasser und Nährstoffe auf und formt Stuhl. Ohne Dickdarm ist ständiger Durchfall möglich, oft lässt sich das mit Diät und Medikamenten kontrollieren. Ist eine Verbindung wiederherstellbar, kann man fast normal leben.

Anus

Bei Entfernung wird ein künstlicher Ausgang durch die Bauchwand gelegt. Mit etwas Anpassung kann man trotzdem aktiv und gesund leben.

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Speiseröhre

Verbindet Mund und Magen. Bei Entfernung wird oft ein Teil des Magens oder Darms zur Rekonstruktion genutzt. Schlucken und Verdauung müssen angepasst werden, manchmal ist vorübergehend eine Ernährungssonde nötig.

Blase

Bei Entfernung wird der Urin in einen externen oder internen Beutel umgeleitet. Mit der richtigen Anpassung kann man ein aktives Leben führen, Schwimmen oder andere Aktivitäten sind aber schwieriger.

Lunge

Wir haben zwei Lungen, eine reicht aber zum Überleben. Nach Verlust einer Lunge ist die Atemkapazität dauerhaft eingeschränkt, körperliche Belastung schwerer, lebenslange Medikamente nötig bei Transplantation.

Die moderne Chirurgie hat gezeigt, dass viele Organe, die früher als lebenswichtig galten, heute sicher entfernt werden können, ohne dass dies die Lebensqualität der Patienten wesentlich beeinträchtigt. Diese Erkenntnisse sind besonders relevant bei der Behandlung von Krebserkrankungen, Verletzungen oder angeborenen Fehlbildungen, wo die Entfernung bestimmter Organe oft lebensrettend sein kann.

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KO KOSMO-Redaktion
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