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Drogenkartell

Drogen-Boss von „Balkan-Kartell“ gefasst: 2,7 Tonnen Kokain beschlagnahmt

Drogen-Boss von „Balkan-Kartell“ gefasst: 2,7 Tonnen Kokain beschlagnahmt
Foto: Europol
2 Min. Lesezeit |

Zwölf Festnahmen, Tonnen Kokain, zwei Kontinente – ein koordinierter Schlag trifft das Balkan-Drogenkartell mitten ins Herz.

Bei einer groß angelegten internationalen Polizeiaktion ist heute einer der führenden Köpfe des sogenannten „Balkan-Drogenkartells“ in Montenegro festgenommen worden. Wie Europol mitteilte, richtete sich die koordinierte Operation, die gleichzeitig in Montenegro und Deutschland durchgeführt wurde, gegen eine bedeutende Zelle jener kriminellen Organisation, der der Schmuggel mehrerer Tonnen Kokain in den EU-Binnenmarkt zur Last gelegt wird. Insgesamt gingen den Behörden zwölf Verdächtige ins Netz – acht davon in Montenegro, vier weitere in Deutschland.

Schlüsselfigur gefasst

Unter den montenegrinischen Festnahmen befand sich auch ein sogenanntes „High-Value-Target“, also eine Schlüsselfigur innerhalb der Struktur des Kartells. Im Zuge der Ermittlungen wurde darüber hinaus ein weitverzweigtes Netzwerk aus Finanziers, Koordinatoren und Logistikern aufgedeckt, die allesamt in die Abläufe der Organisation eingebunden waren.

Laut der Europol-Mitteilung wirft die montenegrinische Justiz den Beschuldigten vor, zwischen Oktober 2024 und April 2026 am Schmuggel von 2,7 Tonnen Kokain sowie 1,5 Tonnen Cannabis beteiligt gewesen zu sein. Die Sicherstellungen erfolgten im Rahmen von insgesamt zwölf separaten Polizeieinsätzen – verteilt über die gesamte Europäische Union sowie Südamerika.

Routen & Methoden

Das Netzwerk soll dabei sowohl See- als auch Luftrouten genutzt haben; die Drogen wurden in Schiffscontainern und mittels weiterer Verschleierungsmethoden transportiert.

Das Cannabis wurde Europol zufolge aus Albanien, Thailand und den USA eingeführt.