Ein 20-Jähriger raste gestern in falscher Richtung über die Wiener Südosttangente und verursachte einen Frontalzusammenstoß. Bei der Kollision wurden eine 46-jährige Frau und ihr 11-jähriger Sohn leicht verletzt. Einsatzkräfte der Berufsrettung Wien versorgten die beiden Unfallopfer medizinisch und transportierten sie anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Der Geisterfahrer rechtfertigte sein gefährliches Manöver vor Ort mit dem Wunsch, eine Abkürzung zu nehmen. Die genaue Auffahrtsstelle auf die A23 ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Ein durchgeführter Drogenschnelltest beim Unfallverursacher verlief positiv.
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Polizeiliche Maßnahmen
Die Polizei nahm den jungen Mann vorläufig fest und brachte ihn unter Bewachung in ein Spital. Dort verweigerte er bei der amtsärztlichen Untersuchung jegliche Kooperation und machte auch keine weiteren Angaben zum Unfallhergang. Die Staatsanwaltschaft Wien wurde über den Verdacht der vorsätzlichen Gemeingefährdung in Kenntnis gesetzt.
Die Ermittlungen dauern an.
Verkehrschaos folgte
Der Unfall führte zu massiven Verkehrsbehinderungen. Etwa zwei Stunden lang musste der Verkehr umgeleitet werden, was erhebliche Staus verursachte. Die Berufsfeuerwehr Wien sicherte die Unfallstelle ab, verhinderte mögliche Brandgefahren und austretende Flüssigkeiten und sorgte für die Wiederherstellung der Verkehrssicherheit auf der Fahrbahn.