Ein Tiroler Ehepaar aus dem Bezirk Schwaz ist Opfer eines ausgeklügelten Anlagebetrugs geworden, der seit Juli dieses Jahres andauerte und erhebliche finanzielle Einbußen verursachte. Die Betroffenen entdeckten im Internet eine vermeintliche Investmentplattform, die mit außergewöhnlich hohen Renditeversprechen lockte.
Perfide Betrugsmasche
Die Masche begann mit einer geringfügigen Ersteinzahlung. Nach diesem ersten Kontakt gelang es den Betrügern, das Paar zu zwei weiteren Überweisungen auf Konten im Ausland zu bewegen. In einem weiteren Schritt täuschten die Kriminellen eine angeblich bevorstehende Gewinnausschüttung vor, woraufhin die Eheleute sogar einen Kredit aufnahmen, um eine zusätzliche Summe an die Täter zu transferieren.
Nur durch das rechtzeitige Eingreifen des Geldinstituts konnte diese letzte Überweisung verhindert werden. Dennoch beläuft sich der bereits entstandene Schaden auf einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag.
Ermittlungen laufen
Die Polizei Tirol bestätigt den entstandenen Schaden und führt derzeit Ermittlungen gegen die bislang unbekannten Täter durch. Das rechtzeitige Eingreifen der Bank konnte einen noch höheren finanziellen Verlust verhindern und zeigt die Bedeutung von Schutzmaßnahmen der Geldinstitute bei verdächtigen Überweisungen.