Bei einer Veranstaltung an der Utah Valley University wurde der Trump-Vertraute Charlie Kirk, Gründer der konservativen Organisation „Turning Point USA“ (US-Studentenorganisation), am 10. September 2025 durch Schüsse tödlich verletzt. Kirk trat im Rahmen der „The American Comeback Tour“ vor rund 3.000 Menschen auf, als er gegen 12:10 Uhr Ortszeit von einem gezielten Schuss am Hals getroffen wurde. Nach Angaben der Universitätsleitung gegenüber NBC News war Kirk bereits 20 Minuten in seine Präsentation vertieft, als Zeugen Schussgeräusche aus einem nahegelegenen Gebäude wahrnahmen.
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Der am Hals getroffene Kirk brach zusammen und wurde umgehend von Sicherheitskräften evakuiert. Seinen Verletzungen erlag er wenige Stunden später.
Vorausgegangene Konfrontation
Dem tödlichen Vorfall war offenbar eine Konfrontation zwischen Kirk und dem mutmaßlichen Täter vorausgegangen. Bei einer Veranstaltung nur eine Woche zuvor war es zu einem hitzigen Wortwechsel gekommen. Der später als Tyler Robinson identifizierte Mann hatte Kirk vorgeworfen, die Unwahrheit zu sagen. Als Kirk versuchte, die Situation zu entschärfen und Robinson als „Linken“ bezeichnete, der „nur an sich selbst denke“, reagierte dieser aufgebracht: „Wer sagt, dass ich ein Linker bin?!“
Kirk entgegnete: „Das ist aufgrund deiner Ansichten offensichtlich.“ In der anschließenden Bildungsdebatte provozierte Kirk mit der Frage: „Was hast du gelernt, außer dass du der Mittelpunkt der Welt bist und alle dir zuhören müssen?“
Täter gefasst
Den Ermittlungsbehörden gelang es, den Tatverdächtigen Tyler Robinson (22) nach einer landesweiten Fahndung 33 Stunden später in Washington County, Utah, festzunehmen.
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Die Festnahme erfolgte, nachdem Robinsons Vater ihn anhand von Fahndungsbildern identifiziert und zur Aufgabe bewegt hatte. Die Tatwaffe – ein älteres Modell eines Mauser-Bolt-Action-Gewehrs – wurde von den Behörden in einem nahegelegenen Waldstück sichergestellt.
Der Leiter des FBI bezeichnete den Fahndungserfolg als „historischen Durchbruch“. Präsident Donald Trump und zahlreiche Politiker äußerten sich noch am selben Tag öffentlich zum Tod Kirks und verurteilten die Tat als politisch motivierte Gewalt.