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Steuererhöhung

Eigentum in Kroatien: Vermieten könnte ab 2027 teurer werden

Eigentum in Kroatien: Vermieten könnte ab 2027 teurer werden
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Wer eine Ferienwohnung oder ein Apartment in Kroatien touristisch vermietet, könnte ab kommendem Jahr stärker zur Kasse gebeten werden. Besonders relevant ist das auch für zahlreiche Eigentümer:innen, die in Österreich leben.

Die kroatische Regierung plant ab 2027 höhere Mindestbeträge beim pauschalen Einkommensteuer-Modell für private Vermieter:innen. Betroffen wären vor allem Immobilien in touristisch besonders stark entwickelten Städten und Gemeinden.

In der höchsten Tourismuskategorie soll die gesetzliche Untergrenze des jährlichen Pauschalbetrags von derzeit 100 auf 150 Euro pro Bett steigen. In der zweithöchsten Kategorie soll sie von 70 auf 100 Euro pro Bett angehoben werden.

Nicht jeder zahlt automatisch 50 Prozent mehr

Das bedeutet allerdings nicht, dass jede Vermieterin und jeder Vermieter automatisch 50 Prozent mehr Steuer zahlen muss. Den konkreten Betrag können Städte und Gemeinden innerhalb des gesetzlich vorgesehenen Rahmens selbst festlegen.

Hat eine Gemeinde bereits heute einen Betrag von 150 Euro oder mehr festgelegt, könnte sich an der tatsächlichen Belastung daher nichts ändern. Anders sieht es dort aus, wo bislang nur der gesetzliche Mindestbetrag verlangt wird.

Bei einem Apartment mit vier Betten würde der jährliche Pauschalbetrag in der höchsten Tourismuskategorie bei Anwendung des neuen Mindestwerts beispielsweise von 400 auf 600 Euro steigen.

Die geplante Änderung ist besonders für Menschen interessant, die in Österreich leben und eine Wohnung oder ein Ferienhaus an der kroatischen Küste besitzen und touristisch vermieten. Entscheidend wird letztlich auch sein, welchen Betrag die jeweilige Stadt oder Gemeinde für 2027 festlegt.

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KO KOSMO-Redaktion
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