Ein Erdstoß erschüttert am Mittwochmorgen die Herzegowina – Anwohner spüren das Beben, doch die Lage bleibt überschaubar.
Am Mittwochvormittag hat ein leichtes Erdbeben die Herzegowina erfasst. Laut dem Europäisch-Mediterranen Seismologischen Zentrum (EMSC) ereignete sich der Erdstoß um 8:13 Uhr Ortszeit – mit einem Epizentrum, das rund 29 Kilometer west-südwestlich von Mostar und etwa 14 Kilometer nordwestlich von Ljubuski lag. Der Herd befand sich in einer Tiefe von fünf Kilometern, die Magnitude betrug 2,8.
Stimmen aus der Region
Berichte über Schäden oder Verletzte liegen bislang nicht vor. Anwohner aus der Region schilderten das Beben als spürbar, jedoch harmlos. „Man hat es nicht stark gespürt, aber es hat ein wenig gewackelt“, schrieb ein Nutzer aus Cim.
Aus Ljubuski meldeten sich gleich zwei Personen zu Wort: Eine Frau beschrieb ein deutliches Zittern, ein weiterer Nutzer hielt fest: „Es wackelt, Sachen klappern.“