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Außenseiter

ESC-Debakel: Österreich chancelos und Schweden mit Corona-Maske im Finale

ESC-Debakel: Österreich chancelos und Schweden mit Corona-Maske im Finale
Foto: epa/HANNIBAL HANSCHKE
2 Min. Lesezeit |

Österreich beim ESC: Die Wettquoten sind vernichtend – doch genau das macht den Auftritt am Samstag so brisant.

Das Finale des Eurovision Song Contest 2026 steht fest – und für Österreich wird es am Samstag ernst. Nach dem zweiten Halbfinale sind nun alle Finalisten fix. Während mehrere Favoriten den Sprung in die große Show geschafft haben, ist Aserbaidschan ausgeschieden. Genau das bringt Österreichs Vertreter Cosmo laut aktuellen Wettquoten in eine unangenehme Lage: Bei den Buchmachern liegt Österreich nun auf dem letzten Platz.

Doch nicht nur Österreich steht vor dem Finale im Fokus. Auch Schwedens Beitrag sorgt international für Aufmerksamkeit. Die Sängerin Felicia hat ihr Halbfinale bereits erfolgreich überstanden und gilt mit ihrem Song „My System“, einer Mischung aus Pop, Techno und aufwendiger Lasershow, als Kandidatin für eine starke Platzierung. Auffällig ist dabei vor allem ihr Look: Felicia tritt seit Jahren maskiert auf.

Hinter der Maske steckt allerdings mehr als bloß ein Bühneneffekt. Felicia Eriksson war früher die Person hinter der schwedischen Kunstfigur Fröken Snusk, die stets vermummt auftrat. Damals durfte sie ihr Gesicht laut Medienberichten vertraglich nicht zeigen. Inzwischen tritt sie unter ihrem bürgerlichen Namen auf, trägt aber weiterhin Masken – nicht nur als Teil ihrer künstlerischen Identität, sondern auch aus persönlichen Gründen.

Die 24-Jährige sprach offen darüber, dass sie in der Vergangenheit mit psychischen Belastungen, Depressionen und Hasskommentaren wegen ihres Körpers zu kämpfen hatte. Die Maske sei für sie zu einer Art Schutzschild geworden. Besonders berührend: Felicia bezeichnete sie selbst als „kleines Gefängnis“ und erklärte, dass sie sich Schritt für Schritt darauf vorbereite, ihr Gesicht eines Tages ganz zu zeigen.

Ob beim Finale am Samstag tatsächlich eine weitere bittere Niederlage droht, bleibt abzuwarten – zumal die Erinnerung an das letzte Heimspiel 2015 noch präsent ist, als The Makemakes mit null Punkten das Schlusslicht bildeten.

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KO KOSMO-Redaktion
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