Zehn Länder jubeln, fünf reisen ab: Das erste ESC-Halbfinale in Wien hat gnadenlos aussortiert – und das Finale nimmt Gestalt an.
Das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest in der Wiener Stadthalle ließ keine Wünsche offen: zitternde Delegationen, überwältigende Emotionen und ein Spannungsbogen, der das Publikum bis zur letzten Sekunde in Atem hielt. Bereits in dieser frühen Phase des Wettbewerbs wurde deutlich, wie hoch das Niveau der diesjährigen Teilnehmer ist.
Besonders Finnland, Griechenland und Israel rissen die Halle von den Sitzen, während einzelne Acts schon unmittelbar nach ihrem Auftritt als aussichtsreiche Finalkandidaten galten – andere hingegen mussten bis zur finalen Entscheidung bangen.
Zehn Finaltickets vergeben
Das Ergebnis steht nun fest: Griechenland, Finnland, Belgien, Schweden, Moldawien, Israel, Serbien, Kroatien, Litauen und Polen haben sich die begehrten Finaltickets gesichert und treten am 16. Mai im großen Finale an. Für fünf weitere Länder endete der Wettbewerb dagegen bereits in dieser Runde – ihre Reise nach Wien ist damit vorzeitig beendet.
Unabhängig vom Halbfinale stehen die sogenannten „Big Five“ – Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und Spanien – sowie Gastgeber Österreich bereits gesetzt im Finale. Eine besondere Rolle kommt dabei dem österreichischen Vertreter zu: Cosmo schließt den Abend auf Startplatz 25 als letzter Act ab und wird mit „Tanzschein“ ungeachtet des Ergebnisses am Samstag die große Bühne in Wien-Penzing betreten.
Zweites Halbfinale
Der Blick richtet sich nun auf das zweite Halbfinale am Donnerstag, in dem die verbleibenden zehn Finalplätze vergeben werden.