Ein Moment der Unachtsamkeit, eine eingeklemmte Hand – und Wochen später ein Tod. Ein Grazer Straßenbahnunfall hat ein tragisches Ende genommen.
Am 10. April ereignete sich in Graz ein schwerer Unfall, der nun ein tödliches Nachspiel hat. Eine 68-jährige Frau geriet gegen 15.00 Uhr in der Annenstraße in eine lebensbedrohliche Situation, als die Straßenbahn der Linie 1 – auf dem Weg in Richtung Hauptbahnhof – gerade von der Haltestelle „Roseggerhaus“ abfuhr.
Beim Schließen der Türen wurde die Hand der Seniorin eingeklemmt; als die Garnitur anfuhr, wurde sie zu Boden gerissen und dabei schwer verletzt. Ein Mitfahrender, der den Vorfall beobachtete, zog umgehend die Notbremse.
Tödliche Folgen
Eine Notärztin übernahm noch vor Ort die medizinische Erstversorgung, anschließend wurde die Frau in das LKH Graz eingeliefert. Dort verstarb sie am 6. Mai an den Folgen ihrer Verletzungen.
Laut Polizei, die den Tod am Mittwoch öffentlich bekanntgab, liegt das Ableben der Frau bereits rund eine Woche zurück.