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ESC 2026

Diese drei Balkanländer treten im ersten Halbfinale gegeneinander an

Diese drei Balkanländer treten im ersten Halbfinale gegeneinander an
FOTO: EPA/HANNIBAL HANSCHKE
4 Min. Lesezeit |

Wien leuchtet, der Vorhang hebt sich: Das erste ESC-Halbfinale 2026 verspricht Musik, Spektakel und echte Überraschungen.

Der Abend ist gekommen: Um 21 Uhr öffnet sich in Wien der Vorhang für das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest 2026. Als Moderationsduo führen Victoria Swarovski und Michael Ostrowski durch die Sendung. Das Rahmenprogramm beginnt mit einem Opening Film namens „70 Years of Love“, der eine Liebesgeschichte mit der Entstehungsgeschichte des Eurovision Song Contests verwebt.

Unmittelbar darauf folgt ein imposanter Bühnenmoment: Ein 70-köpfiger Chor huldigt dem ESC-Klassiker „L’amour est bleu“ – eine Reminiszenz an den Contest von 1967, bei dem Star-Gast Vicky Leandros auftrat.

Startreihenfolge Halbfinale

In dieser Startreihenfolge treten die Acts des ersten Halbfinales an:
– Moldau: Satoshi – Viva, Moldova!
– Schweden: FELICIA – My System
– Kroatien: LELEK – Andromeda
– Griechenland: Akylas – Ferto
– Portugal: Bandidos do Cante – Rosa
– Georgien: Bzikebi – On Replay
– Italien: Sal Da Vinci – Per sempre sì
– Finnland: Linda Lampenius & Pete Parkkonen – Liekinheitin
– Montenegro: Tamara Zivkovic – Nova zora
– Estland: Vanilla Ninja – Too Epic to Be True
– Israel: Noam Bettan – Michelle
– Deutschland: Sarah Engels – Fire
– Belgien: ESSYLA – Dancing on the Ice
– Litauen: Lion Ceccah – Sólo quiero más
– San Marino: SENHIT feat. Boy George – Superstar
– Polen: ALICJA – Pray
– Serbien: LAVINA – Kraj mene

Erstmals wird das Publikum heute die Bühnenauftritte aller in diesem Semifinale antretenden Länder zu sehen bekommen – darunter auch die außer Konkurrenz auftretenden Big-4-Vertreter Italien und Deutschland. Für alle, die gespannt sind, wie Sarah Engels ihren Song „Fire“ am Samstag im Finale präsentieren wird, gibt es bereits heute einen Vorgeschmack: Beide Länder treten im Rahmen des Halbfinales auf, ohne dabei um den Einzug ins Finale zu kämpfen.

Balkanländer im Wettkampf gegeneinander

Im ersten Halbfinale treten mehrere Balkan-Vertreter in der ersten Hälfte des Abends an: Kroatien belegt Startplatz 3, Griechenland folgt unmittelbar danach auf Platz 4, Montenegro ist auf Position 8 eingeteilt. Den wohl begehrtesten Slot sicherte sich Serbien – als letzter Teilnehmer des Abends auf Startplatz 15. Dieser Platz gilt unter Kennern als besonders vorteilhaft, da Auftritte am Ende des Abends beim Publikum erfahrungsgemäß stärker im Gedächtnis bleiben, wenn die Abstimmung beginnt.

Entscheidet der Startplatz?

Für die Balkan-Länder ergibt sich damit ein denkbar breites Spektrum an Ausgangsbedingungen: Frühe Startplätze mit dem Risiko, in Vergessenheit zu geraten, stehen dem vermeintlich günstigsten Slot am Abschluss gegenüber.

Ob sich diese Konstellation tatsächlich im Abstimmungsergebnis niederschlägt, wird sich zeigen, wenn Europa live über den Einzug ins Finale entscheidet.

Interval Act & Übertragung

Während der Abstimmungsphase erwartet das Publikum ein humorvoller Interval Act unter dem Titel „Kangaroo“. Das Comedy-Musical greift das seit Jahren kursierende internationale Verwechslungsphänomen zwischen Austria und Australia auf – mit dabei ist Go-Jo, der Australien beim ESC 2025 vertreten hat. Abgerundet wird das Rahmenprogramm durch einen Auftritt der österreichischen Tanz- und Akrobatikgruppe Zurcaroh, die mit ihren spektakulären Choreografien bereits international auf sich aufmerksam gemacht hat.

Da Sarah Engels in diesem Halbfinale ihren Gastauftritt absolviert, ist heute auch eine Abstimmung aus Deutschland möglich. Gleiches gilt für Belgien. Österreich, die Schweiz und Luxemburg hingegen kommen erst beim zweiten Halbfinale am Donnerstag zum Zug.

Das erste Halbfinale des Eurovision Song Contest 2026 ist ab 21 Uhr auf ONE, ORF 1 und SRF zwei zu sehen, außerdem im Livestream in der ARD Mediathek sowie über den Livebereich von ONE. Auch Plattformen wie Joyn stellen den ONE-Livestream zur Verfügung. Darüber hinaus wird die Show auf YouTube übertragen – allerdings ohne deutschen Kommentar.

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KO KOSMO-Redaktion
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