Während Trump in Davos für seinen umstrittenen Friedensrat wirbt, formiert sich in Europa der Widerstand. Ein EU-Sondergipfel soll die gemeinsame Position stärken.
Die EU-Staaten bereiten sich auf ein Sondertreffen in Brüssel vor, bei dem die Sicherheitslage rund um Grönland im Mittelpunkt stehen wird. Parallel dazu positionieren sich mehrere Mitgliedsländer klar gegen den von US-Präsident Donald Trump ins Spiel gebrachten globalen Friedensrat. EU-Ratspräsident Antonio Costa hat für Donnerstag zu diesem außerordentlichen Gipfeltreffen eingeladen, auf dessen Agenda auch die amerikanischen Strafzölle gegen europäische NATO-Partner sowie die Besorgnis über eine mögliche Schwächung der Vereinten Nationen durch Trumps Initiativen stehen werden.
Trumps Davos-Auftritt
Die Kontroverse um Grönlands Zukunft und den geplanten Friedensrat erreichte am Mittwoch während des Weltwirtschaftsforums in Davos ihren vorläufigen Höhepunkt, als Trump persönlich auftrat.
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Der US-Präsident hatte seine Aufenthaltsdauer in der Schweiz bewusst verlängert, um für sein Friedensratsprojekt zu werben. Doch die Resonanz blieb verhalten: Frankreich, Italien und Schweden gehören zu den EU-Staaten, die eine Beteiligung an diesem Format ausdrücklich ablehnten und darin den Versuch erkennen, die Autorität der Vereinten Nationen zu untergraben.
Diplomatische Bemühungen
In die diplomatischen Bemühungen sind auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sowie die Außenbeauftragte Kaja Kallas intensiv eingebunden.
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Die aktuellen Entwicklungen verdeutlichen die zunehmenden geopolitischen Spannungen im transatlantischen Verhältnis.
Die europäischen Initiativen werden weithin als direkte Antwort auf amerikanische Vorschläge und Maßnahmen verstanden, die in Brüssel als potenziell destabilisierend für die internationale Ordnung betrachtet werden.