Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Schwerpunktaktion

Falscher Kunde: Männer wollten Drogen an Zivilbeamten verkaufen

Falscher Kunde: Männer wollten Drogen an Zivilbeamten verkaufen
Symbolbild (FOTO: iStockphoto)
2 Min. Lesezeit |

Drogendeals, offene Strafen, Einreiseverbote – eine Großkontrolle in Wien fördert gleich mehrere Fälle auf einmal zutage.

Im Zuge einer umfangreichen Schwerpunktaktion hat die Wiener Polizei am Donnerstag rund um den Yppenplatz sowie in weiteren Bereichen von Wien-Innere Stadt gezielt kontrolliert. Die Maßnahme richtete sich gegen Jugend- und Suchtmittelkriminalität, illegalen Aufenthalt und Verstöße gegen das in der Waffenverbotszone geltende Verbot.

Das Ergebnis: vier Festnahmen – drei nach der Strafprozessordnung, eine nach dem Verwaltungsstrafgesetz –, drei Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz, vier nach dem Verwaltungsstrafgesetz sowie eine nach dem Fremdenpolizeigesetz. Bei 37 Identitätsfeststellungen stellten die Beamten 40,5 Gramm Cannabisharz, 20 Gramm Cannabiskraut und 145 Euro Bargeld sicher.

Festnahmen & Anzeigen

Den Auftakt machten zwei syrische Staatsangehörige im Alter von 22 und 26 Jahren, die gegen 15 Uhr in der Johannesgasse einem zivilen Kriminalbeamten Cannabisharz verkaufen wollten – und daraufhin festgenommen wurden. Nahezu zur selben Zeit kontrollierten Polizisten in Wien-Ottakring einen 26-jährigen rumänischen Staatsbürger, bei dem rund 20 Gramm Cannabiskraut gefunden wurden. Gegen ihn erging eine Anzeige nach dem Suchtmittelgesetz.

Wenig später führten offene Verwaltungsstrafen in Höhe von insgesamt 6.112,50 Euro zur Festnahme eines 34-jährigen Serben in der Ottakringer Straße – da er den ausstehenden Betrag nicht begleichen konnte. Ebenfalls in Wien-Ottakring hielten Beamte einen 33-jährigen serbischen Fahrzeuglenker an. Die Überprüfung ergab, dass gegen ihn ein Einreiseverbot für Österreich bestand; er wurde nach dem Fremdenpolizeigesetz angezeigt.

Beteiligte Einheiten

An dem Einsatz wirkten Kräfte des Stadtpolizeikommandos Ottakring, der Bereitschaftseinheit Wien sowie des Landeskriminalamts mit.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen