Die Ermittler in Skadar (Albanien) stehen vor einem Rätsel. Während bisher angenommen wurde, dass Alma A. zusammen mit ihren drei Kindern von einer Brücke in den Fluss Buna (Grenze zwischen Albanien und Montenegro) gesprungen ist, rückt nun eine neue Theorie in den Fokus der Untersuchungen. Es mehren sich Hinweise darauf, dass die vermeintliche Selbsttötung möglicherweise nicht auf, sondern unter der Brücke stattgefunden haben könnte.

Neuer Fund wirft Fragen auf
Am Fuße der neuen Brücke des Flusses Buna wurden Spuren entdeckt, die eine Wendung in dem tragischen Fall „Alma A.“ signalisieren. Ermittler fanden dort eine Puppe, von der angenommen wird, dass sie einem von Almas Töchtern gehört haben könnte. Die Staatsanwaltschaft beschlagnahmte das Spielzeug und ordnete eine DNA-Analyse an, um eine Verbindung zu den Opfern herzustellen.
Leichenfund
Nicht weit von der Fundstelle der Puppe entfernt lokalisierte man den zweiten leblosen Körper den man gefunden hatte: die achtjährige Tochter. Einige Kilometer weiter fand man dann auch den Körper des vierjährigen Jungen und schließlich in einem Abstand von etwa 35 Kilometern die Leiche von Alma.
Der Fund der Leiche der neunjährigen Ergiza am Samstagabend durch einen Fischer war der erste traurige Erfolg der Suchaktion.
Mysteriöse Umstände
Die Umstände des Vorfalls sind nach wie vor unklar. Kein Augenzeuge konnte bisher bestätigen, die 39-jahrige Frau und ihre Kinder auf der Brücke gesehen zu haben. Auch Momente, in denen Alma möglicherweise mit ihren Kindern ins Wasser gesprungen sein konnte, wurden von niemandem beobachtet. Keine Schreie, kein Laut, der auf ein dramatisches Geschehen hindeuten konnte, wurden wahrgenommen.
Während die Justizbehörden die Ermittlungen fortsetzen, steht Erdzis A., der Ehemann der verstorbenen Frau, unter dem Verdacht, durch familiäre Gewalt die Selbsttötung herbeigeführt zu haben. Diese Anschuldigung, die seine und Almas Schwägerin erhoben haben, weist er entschieden zurück.
Hier findest du Hilfe
Falls du Personen kennst, die unter psychischen und/oder physischen Missbrauch leiden, zögere nicht um Hilfe zu bitten! Sprich noch heute mit jemandem!
TelefonSeelsorge – Notruf 142 – Erreichbar 24 Stunden
Rat auf Draht: Onlineberatung
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