Ein Streit um ein Federpenal eskaliert dramatisch: Ein 14-jähriger Schüler bedroht erst einen Mitschüler mit einem Messer und kündigt später einen Amoklauf an.
Nach einer Drohung mit einem Messer und der Ankündigung eines Amoklaufs wurde gegen einen 14-jährigen Schüler mit syrischem Migrationshintergrund Untersuchungshaft verhängt. Der Vorfall ereignete sich in Güssing im Burgenland, wo der Jugendliche zunächst am Dienstag einen Klassenkameraden während eines Streits um ein Federpenal mit einem Messer bedrohte. Die Schulleitung reagierte umgehend, informierte die Polizei und konnte so eine Verletzung verhindern. Die Behörden stufen den Teenager offenbar als hochgefährlich ein.
📍 Ort des Geschehens
Eskalation der Situation
Die Situation eskalierte jedoch weiter, trotz der polizeilichen Maßnahmen, die die Beschlagnahme des Messers, eine Anzeige und Gespräche mit dem Schüler umfassten. Wie die „Krone“ berichtet, kam es bereits am darauffolgenden Tag zu einem noch schwerwiegenderen Zwischenfall. Als in der Schule der Vorfall vom Vortag aufgearbeitet werden sollte, verlor der 14-Jährige erneut die Kontrolle und drohte diesmal mit einem blutigen Amoklauf an der Bildungseinrichtung. Daraufhin erfolgte die vorläufige Festnahme des Jugendlichen, der seither in U-Haft sitzt.
⇢ Axt-Attacke auf eigenen Vater: 21-Jähriger in U-Haft
Der Jugendliche wird wegen gefährlicher Drohung angezeigt. Das bei der ersten Drohung verwendete Messer wurde von den Einsatzkräften sichergestellt. Die zuständigen Behörden haben eine Haftprüfung für Anfang der kommenden Woche angesetzt.