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Fahndungserfolg

Flucht gescheitert: Serbe muss sich schwerer Anklage in Wien stellen

Flucht gescheitert: Serbe muss sich schwerer Anklage in Wien stellen
Symbolfoto. FOTO: iStock/SAKDAWUT14
2 Min. Lesezeit |

Ein international gesuchter Serbe geriet an der montenegrinischen Grenze ins Netz der Fahnder. In Wien erwartet ihn ein Prozess wegen schwerer Körperverletzung.

An der Grenze zu Montenegro wurde ein 27-jähriger Serbe festgenommen, nach dem die österreichischen Behörden international fahndeten. Der Mann wird vom Interpol-Büro in Wien gesucht, um seine Anwesenheit in einem laufenden Strafverfahren sicherzustellen. Vor dem Wiener Gericht muss er sich wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung verantworten – eine Straftat, für die in Österreich bis zu zehn Jahre Haft drohen.

Die Festnahme erfolgte am Grenzübergang Dracenovac, einem bedeutenden internationalen Straßenübergang zwischen Montenegro und Serbien. Der rund um die Uhr geöffnete Übergang verbindet die montenegrinische Gemeinde Rožaje mit der serbischen Gemeinde Tutin und liegt in der multiethnischen Region Sandžak. Die geografische Lage im Hochgebirge macht den Übergang zu einer wichtigen Verbindung für den grenzüberschreitenden Verkehr.

📍 Ort des Geschehens

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Gerichtliches Verfahren

Nach seiner Festnahme am Grenzübergang Dracenovac wird der Beschuldigte nun innerhalb der gesetzlichen Frist dem Untersuchungsrichter am Höheren Gericht in Bijelo Polje vorgeführt, wie aus einer offiziellen Mitteilung hervorgeht. Das Gericht ist in Montenegro für die Durchführung von Auslieferungsverfahren zuständig, wenn eine Person auf Grundlage einer internationalen Fahndung festgenommen wird.

Der Untersuchungsrichter entscheidet über die Anordnung von Auslieferungshaft bis zur möglichen Übergabe an die österreichischen Behörden.

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KO KOSMO-Redaktion
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