Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Streikwelle

Flughafen-Blockade in Berlin – Hunderte Flüge gestrichen, Streik geht weiter

Flughafen-Blockade in Berlin – Hunderte Flüge gestrichen, Streik geht weiter
Foto: iStock
1 Min. Lesezeit |

Stillstand statt Abflug: Ein Streik trifft Zehntausende Reisende – und das Ende der Aktionen ist noch nicht in Sicht.

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) ist am Donnerstag durch einen Streik der Gewerkschaft Verdi vollständig lahmgelegt worden. Kein einziges Passagierflugzeug hob ab oder landete – insgesamt wurden 445 Flugbewegungen gestrichen, rund 57.000 Reisende waren davon betroffen. Wie der Spiegel berichtet, werden betroffene Passagiere dringend gebeten, sich direkt bei ihren Fluggesellschaften über mögliche Alternativen zu informieren.

Mehr zum ThemaPiloten-Aufstand legt Lufthansa lahm – Hunderte Flüge gestrichen⇢

Verdi-Forderungen

Hintergrund des Ausstands sind festgefahrene Tarifverhandlungen zwischen Verdi und der Flughafenleitung. Die Gewerkschaft fordert für etwa 2.000 Beschäftigte eine Lohnerhöhung von sechs Prozent, mindestens jedoch 250 Euro mehr im Monat, sowie einen zusätzlichen freien Tag für Gewerkschaftsmitglieder. Auch München war von den Arbeitsniederlegungen betroffen: U-Bahn, Straßenbahn und Busse fuhren seit dem Morgen nur eingeschränkt und wechselten ab 11 Uhr auf einen Notbetrieb.

Mehr zum ThemaPiloten-Streik: 300 Flüge täglich gestrichen⇢

S-Bahnen und Regionalbusse blieben hingegen vom Streik verschont.

Verdi kündigte unterdessen an, die Streikaktionen fortzusetzen: Auch in anderen bayerischen Städten sowie in Nordrhein-Westfalen und Hamburg sind für die Folgetage ähnliche Arbeitsniederlegungen geplant.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen