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Mehrere Tote

Flutkatastrophe in Nepal: Hunderte Anwohner und Touristen vermisst

Flutkatastrophe in Nepal: Hunderte Anwohner und Touristen vermisst
FOTO: EPA/NARENDRA SHRESTHA
2 Min. Lesezeit |

Im Himalaya kämpfen Rettungskräfte gegen die Zeit: Hunderte Reisende sind nach verheerenden Fluten in Nepal spurlos verschwunden.

In den frühen Morgenstunden des Mittwochs brachen die Wassermassen durch das Rasuwa-Tal in Zentralnepal. Anhaltende Regenfälle hatten den Bhotekoshi weit über seine Ufer treten lassen – Schlamm, Geröll und reißende Strömungen drangen in die umliegenden Schluchten vor und lösten verheerende Erdrutsche aus. Lokalen Medienberichten zufolge wurden mehrere Ortschaften vollständig fortgerissen, ein Kraftwerk wurde schwer beschädigt.

Die nepalesische Armee hat mehrere Hubschrauber zur Suche und Rettung im Überschwemmungsgebiet eingesetzt und bereits mehrere Dutzend Verletzte aus dem Bhotekoshi-Gebiet nach Kathmandu ausgeflogen.

Bis zum Nachmittag bestätigten die Behörden acht Todesopfer. Hunderte Menschen gelten weiterhin als vermisst.

Hunderte Vermisste

Im Himalajastaat Nepal werden nach den schweren Überschwemmungen mindestens 384 Reisende vermisst. Wie die Tourismusbehörde am Mittwoch mitteilte, befinden sich unter den Vermissten in der Grenzregion zu Tibet 291 ausländische Staatsangehörige. Die Zahl wurde aus Meldungen von zehn Reise- und Tourismusagenturen zusammengestellt und wird derzeit gemeinsam mit Tourist Police, lokalen Behörden und Sicherheitskräften überprüft.

Den offiziellen Angaben zufolge setzen sich die 384 Vermissten aus Touristen und Trekkingteilnehmern zusammen – 291 davon sind Ausländer, 93 nepalesische Staatsbürger. Ersten Erhebungen zufolge stammen 105 der betroffenen Touristen aus Indien, zwölf aus Großbritannien, vier aus Südafrika und drei aus den USA. Die Nationalität der übrigen Personen konnte bislang nicht geklärt werden.

Auch aus dem angrenzenden Tibet wurden Opfer und Vermisste gemeldet. Wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, hatte ein Schlammstrom an einem Grenzübergang zwischen China und Nepal zahlreiche Menschen erfasst.

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KO KOSMO-Redaktion
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