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Rekord

Formel-1-Wahnsinn in Spielberg: Hitze, Jubel und 320.000 Fans

Formel-1-Wahnsinn in Spielberg: Hitze, Jubel und 320.000 Fans
FOTO: EPA/ANNA SZILAGYI
2 Min. Lesezeit |

Rekord, Rennsieger, royaler Jubel – der Große Preis von Österreich 2025 hat Spielberg in ein Epizentrum des Motorsports verwandelt.

320.000 Zuschauer, ein neuer Rekord und ein Brite auf dem obersten Treppchen: Der 15. Formel-1-Grand Prix in Spielberg hat Geschichte geschrieben. Auf ausverkauften Tribünen erlebten die Fans ein Rennen, das George Russell für sich entschied. Der Mercedes-Pilot ließ am Sonntag bei drückender Hitze Red-Bull-Ass Max Verstappen hinter sich – und WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli im zweiten Silberpfeil komplettierte das Podium.

Zwischen den Zehntausenden Fans auf den Rängen fanden sich am Sonntag auch prominente Gesichter: Staatssekretärin Michaela Schmidt (SPÖ) und Landeshauptmann Mario Kunasek (FPÖ) verfolgten das Geschehen ebenso wie Unternehmer Mark Mateschitz und Entertainerin Victoria Swarovski. Aus der Sportwelt gaben sich Ski-Legende Marcel Hirscher, Abfahrtsstar Dominik Paris, Snowboard-Olympiasiegerin Anna Gasser, Nordisch-Kombinierer Johannes Lamparter und Surf-Ikone Robby Naish die Ehre.

Sicherheit im Fokus

Die Anreise zum Finaltag verlief aus Sicht der Behörden weitgehend problemlos. „Es hat weder Unfälle mit Personenschaden noch sonstige Vorfälle gegeben“, erklärte Polizeisprecher Sabri Yorgun auf APA-Anfrage. Abseits von „kleineren Körperverletzungen und einigen Diebstählen“ blieb die Lage ruhig.

Auf den Campingplätzen patrouillierte eigens eine Pyrotechnikstreife, das Einsatzkommando Cobra kümmerte sich um die Drohnenabwehr. Das Ergebnis: 20 unerlaubte Drohnenflüge wurden registriert, angezeigt und mit mehreren tausend Euro Sicherheitsleistungen belegt. „Es hat 20 Drohnendetektionen gegeben, also private Drohnenflüge, die nicht erlaubt waren. Das wurde angezeigt und es wurden mehrere 1.000 Euro an Sicherheitsleistungen eingehoben“, so Yorgun.

Feuerwehr-Bilanz

Auch die Feuerwehr zog nach dem Großeinsatz eine durchweg positive Bilanz. Von Donnerstag bis Montag standen bis zu 265 Kräfte des Bereichsfeuerwehrverbands Knittelfeld rund um die Uhr im Einsatz. Bereichsfeuerwehrkommandant Landesfeuerwehrrat Erwin Grangl betonte die Priorität der Sicherheit: „Die Sicherheit hat oberste Priorität. Bei einer Veranstaltung dieser Größe müssen wir auf alles vorbereitet sein.“

Über die rund 100 Stunden des Events wurden insgesamt 93 Einsätze abgearbeitet – darunter unerlaubte Lagerfeuer, Kleinbrände in Abfallbehältern, ausgelöste Brandmelder, Verkehrsunfälle sowie technische Hilfeleistungen und die Unterstützung des Roten Kreuzes.

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KO KOSMO-Redaktion
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