Ein Friedhof in Wien-Penzing wird zum Tatort – eine 65-Jährige stirbt, und eine 14-Jährige steht im Zentrum der Ermittlungen.
Am Montag wurde auf einem Friedhofsgelände in Wien-Penzing eine Frau mit tödlichen Verletzungen aufgefunden. Bei dem Opfer handelt es sich laut Polizeiangaben um eine 65-jährige Friedhofsbesucherin, die eine schwere Schnittverletzung am Hals erlitten hatte. Die Behörden leiteten umgehend einen Großeinsatz ein; das Landeskriminalamt Wien übernahm sowohl die Ermittlungen als auch die Tatortarbeit.
⇢ Mordalarm am Friedhof: 14-Jährige festgenommen
Verdächtige meldet sich
Wie die „Heute“ berichtet, soll sich eine 14-jährige Verdächtige selbst bei der Polizei gemeldet und den Beamten dabei möglicherweise ein Video der Tat vorgezeigt haben. Über die Hintergründe und das Motiv tappt man derzeit noch vollständig im Dunkeln.
#AKTUELL
Zum laufenden Polizeieinsatz im 14. Bezirk wurde eine 14-jährige Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Es handelt sich um ein Tötungsdelikt an einer älteren Frau, die Ermittlungen dauern an. #W2302
Näheres dazu in der #Presseaussendunghttps://t.co/tPSsbpHk31— POLIZEI WIEN (@LPDWien) February 23, 2026
Medienberichten zufolge könnte das Mädchen an einer Psychose leiden – gesicherte Erkenntnisse dazu werden jedoch erst die weiteren Ermittlungen erbringen.
Polizeisprecher Philipp Haßlinger bestätigte, dass die 14-Jährige vorläufig festgenommen wurde. Die Jugendliche wurde in einer betreuten Einrichtung in der Nähe des Friedhofs aufgegriffen, da sie dort mit blutverschmierten Händen auffiel. Als Tatwaffe wurde ein blutiges aufklappbares Rasiermesser sichergestellt.