Start NEWS CHRONIK Fünffachmord in Kitzbühel: 25-Jähriger löscht aus Eifersucht ganze Familie aus
TRAGÖDIE

Fünffachmord in Kitzbühel: 25-Jähriger löscht aus Eifersucht ganze Familie aus

(FOTO: iStockphoto, Privat)

Der Nobelskiort steht unter Schock. Der 25-jährige Andreas E. aus Eifersucht fünf Menschen und löschte damit eine gesamte Familie aus.

Vor fünf Jahren prahlte der spätere Täter auf Facebook, dass er und seine damalige Freundin Nadine H. (14) sich verlobt haben. Die Beiden galten in Kitzbühel als Traumpaar. Diese vermeintlich traumhafte Beziehung endete jedoch am Sonntag in einer grausamen Bluttat.

„Ich habe gerade fünf Menschen getötet“
Am frühen Sonntagmorgen erschoss der 25-Jährige Nadine H., ihren neuen Freund, ihre Eltern und ihren Bruder. Danach ging Andreas E. zur Polizei, legte eine Pistole und ein Messer auf den Tisch und sagte: „Ich habe gerade fünf Menschen getötet.“
Sofort rückten Beamte zum Walenbachweg 44 aus, wo Nadine zusammen mit ihrer Familie lebte. Dort angekommen entdeckten die Polizisten die fünf Leichen und war vom Ausmaß des Blutbades schockiert.

Über Balkon eingestiegen
Nadine und ihr neuer Lebensgefährte lebten in einer Einliegerwohnung des Hauses der Eltern. Wie spätere Ermittlungen ergaben, war die Tür von außen versperrt. Auch Andreas E. wohnte früher dort zusammen mit seiner Ex-Freundin.

Die Polizei geht davon aus, dass er deshalb wusste, wie er sich Zugang zur Wohnung verschaffen kann. Der 25-Jährige soll über einen Balkon bzw. das dort befindliche Fenster eingestiegen sein und tötet dann seine Ex-Verlobte und ihren neuen Freund (24).

Zwei Monate seit Trennung
Der Mörder traf seine ehemalige Partnerin und ihren neuen Freund in der Nacht vor den Morden in einem Lokal in Kitzbühel. Es wird davon ausgegangen, dass ihn da die Eifersucht übermannte, da Nadine sich vor zwei Monaten von ihm trennte. Es soll beim Fortgehen auch zu einem Streit zwischen dem späteren Mörder und dem Paar gekommen sein.

Gegen 4 Uhr Früh stand der 25-Jährige alleine vor Nadines Elternhaus und klopfte an die Tür. Der Vater forderte ihn mehrfach auf, nach Hause zu gehen. Auch wenn Andreas E. das tat, so hatte er in seinem Kopf die Tat bereits geplant.

Pistole des Bruder
Zu Hause angekommen nahm der Mörder die Pistole seines Bruders an sich, die dieser legal besaß und auch ordnungsgemäß in einem Tresor verschlossen war. Außerdem nahm Andreas ein Messer mit und fuhr zurück zu Nadines Wohnort.

Gegen 5:30 Uhr sollen die Schüsse schlussendlich gefallen sein und nur 30 Minuten später stand der 25-Jährige vor den Kitzbüheler Polizisten am Revier.