Mehrere Autofahrer meldeten am Samstagabend der Polizei einen Geisterfahrer auf der A2 Südautobahn im Raum Klagenfurt. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten den Falschfahrer schließlich vor der Unterflurtrasse Farchern antreffen. Bei dem Lenker handelte es sich um einen 40-jährigen Mann mit bosnischer Staatsbürgerschaft, der in Deutschland wohnhaft ist. Besonders brisant: Der Mann hatte seine beiden minderjährigen Kinder im Fahrzeug.
📍 Ort des Geschehens
Der Fahrer gab gegenüber den Beamten an, bei der Auffahrt Klagenfurt-Ost auf die Autobahn gelangt zu sein. Die Polizei teilte mit: „Im Bereich der Unterflurtrasse habe er umgedreht, da er bemerkt habe, dass er in die falsche Richtung unterwegs sei.“
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Schnelle Reaktion
Um mögliche Unfälle zu vermeiden, reagierte die Asfinag umgehend und schaltete alle Unterflurtrassen im potenziellen Gefahrenbereich auf Rotlicht. Diese Sofortmaßnahme stoppte den Verkehr und verhinderte eine weitere Gefährdung im kritischen Bereich. Der 40-Jährige war sich der Gefahr offenbar nicht bewusst – er dachte, auf einer gewöhnlichen Bundesstraße zu fahren.
Folgen des Vorfalls
Erst als andere Verkehrsteilnehmer ihn durch Hupen auf sein gefährliches Fehlverhalten aufmerksam machten, wendete er erneut und setzte seine Fahrt in der korrekten Richtung fort. An der Unterflurtrasse stoppte er aufgrund der roten Ampel. Ein durchgeführter Alkotest verlief negativ.
Der Vorfall wird nun der Staatsanwaltschaft Klagenfurt zur Anzeige gebracht. Geisterfahrten gelten als besonders schwerwiegende Verkehrsverstöße, die mit Geldstrafen bis zu mehreren tausend Euro und dem Entzug der Lenkberechtigung geahndet werden können. Die Tatsache, dass zwei minderjährige Kinder im Fahrzeug mitfuhren, könnte als erschwerender Umstand gewertet werden.
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