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Besetzungspolitik

Explosive Spannungen: Gewessler’s Besetzungspolitik entzündet Debatten!

(FOTO: BKA/Florian Schrötter)
(FOTO: BKA/Florian Schrötter)

Im Ministerium von Leonore Gewessler, der österreichischen Umweltministerin, haben sich Spannungen und Debatten in der politischen Landschaft entzündet. Gewessler soll einen hochrangigen Posten einer Bekannten überlassen haben. ÖVP und FPÖ kritisieren sie.

Kontroverse Besetzungsentscheidungen erhitzt die Gemüter

Kurz vor Wochenende noch scheint das politische Beben nicht abzuebben. Umweltministerin Leonore Gewessler, die flüchtig einem Misstrauensantrag der FPÖ widerstand, sieht sich weiteren Beschuldigungen gegenübergestellt. Die Ernennung einer internen Mitarbeiterin, Cornelia Breuß, zur Chefin der Mobilitätssektion bringt erneut Unruhe. Das Klima-Ressort verteidigt diese Wahl vehement und preist Breuß‘ Eignung an.

Vorwürfe beherrschen die politischen Diskussionen

Die NEOS, vertreten durch Generalsekretär Douglas Hoyos und Mandatar Michael Bernhard, beanstanden speziell den Zeitpunkt und die Umstände der Ernennung Breuß‘. Eine parlamentarische Anfrage verbunden mit scharfer Kritik soll Licht ins Dunkel bringen. Besonders die Auswahlprozesse und die angeblich vorzeitige Positionszuweisung, welche mögliche andere geeignete Kandidaten umging, stehen im Fokus.

Parlamentarische Nachforschungen eingeleitet

Die eingereichte Anfrage der NEOS enthält brisante Anklagepunkte. Unter anderem wird hinterfragt, ob die Besetzung zu Ungunsten anderer qualifizierter Bewerber forciert wurde. Über Details des Auswahlprozesses und den Umgang mit den Bewerbern herrscht Unklarheit. Die Forderung nach Transparenz und gerechter Verteilung von Chancen wird laut.

Mit einer zweimonatigen Frist für die Beantwortung bleibt bis Anfang September Zeit für Offenlegungen und mögliche Rechtfertigungen bezüglich der erhobenen Vorwürfe.