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Großangelegte Suchaktion nach Löwin in Berlin geht weiter

Großangelegte Suchaktion nach Löwin in Berlin geht weiter
Die Polizei fahndet im Süden Berlins nach der entflohenen Löwin. (FOTO: EPA-EFE/STRINGER)
2 Min. Lesezeit |

In Kleinmachnow und umliegenden Gebieten südlich von Berlin ist eine großangelegte Suchaktion im Gange. Eine Löwin sorgte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag für Alarm. Nach sie mehrmals in der Region gesichtet wurde. Während die Suche intensiviert wird, bleiben Zweifel hinsichtlich der Identität des Tieres bestehen.

Die Bevölkerung in Kleinmachnow und südlich von Berlin wurde in der Nacht zum Donnerstag vor einer freilaufenden Raubkatze gewarnt. „Es kann nicht tagelang so weiter gehen“, kommentiert Michael Grubert, Bürgermeister von Kleinmachnow, im Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) die angespannte Situation. Eine Suchaktion wurde anschließend eingeleitet, wobei sowohl die Polizei in Brandenburg, als auch in Berlin beteiligt sind. Bürger in den Bezirken Kleinmachnow, Teltow & Stahnsdorf (PM) sollen das Haus nicht verlassen. Auch Haustiere sollten ins Haus geholt werden.

„Wir gehen jedem Hinweis nach“

Die Hinweise auf die Anwesenheit des Tieres stammen von mehreren Bürgern, die bei der Polizei und dem zuständigen Ordnungsamt eingegangen sind. „Wir gehen jedem Hinweis nach“, betonte ein Polizeisprecher. Es wurde ein Handyvideo eines Zeugen veröffentlicht, das ein Tier zwischen Büschen und Bäumen umher schleichen zeigt – die Behörden schätzen dieses Video als echt ein.

Identität des Tieres

Dennoch zeigten sich erste Zweifel an der Identität des Tieres. Veterinärmediziner Achim Gruber von der Freien Universität Berlin äußerte im RBB-Spezial, dass trotz der Hinweise und dem Video, immer noch Ungewissheit herrsche, ob es sich tatsächlich um eine Löwin handelt. „Wenn diese keine Spuren fänden, sei dies ein starkes Puzzlestück gegen die Hypothese, dass man es mit einer Löwin zu tun habe“.

„Wir beobachten die Wälder“

Trotz der Unsicherheiten wird die Suche fortgesetzt. „Unsere Kollegen bleiben in der Nacht weiter vor Ort im Einsatz und setzen morgen früh die Suche fort“, so die Berliner Polizei auf Twitter. Die eingesetzten Einsatzkräfte bleiben wachsam, jedoch mit erhöhter Vorsicht. „Wir beobachten die Wälder, wir gehen aber nicht mehr in sie hinein“, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Eine Löwin streift durch die europäische Hauptstadt (VIDEO)

Währenddessen wurden auch die Bewohner der nahegelegenen Gebiete zur Wachsamkeit aufgefordert. Die Stadt Potsdam meldete sich auf Twitter zu Wort und mahnte: „Augen auf! Potsdam ist nicht weit entfernt“.

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KO KOSMO-Redaktion
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