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Funktionsupdate

Große Veränderung: Gmail hat ein neues Update!

Große Veränderung: Gmail hat ein neues Update!
FOTO: iStock, EPA/ HAYOUNG JEON
3 Min. Lesezeit |

Gmail wird zum Multitasking-Talent: Die beliebte E-Mail-App erhält ein Update, das Terminverwaltung direkt aus Nachrichten ermöglicht – dank KI-Assistent Gemini.

Google erweitert seine Gmail-App mit einer neuen Funktion zur direkten Terminverwaltung. Nutzer können künftig Verabredungen planen, ändern oder löschen, ohne zwischen verschiedenen Anwendungen wechseln zu müssen. Die Aktualisierung steht sowohl für Android- als auch für iOS-Geräte zur Verfügung und wird seit dem 19. Mai schrittweise eingeführt. Laut Android Authority soll die Funktion innerhalb von 15 Tagen für alle berechtigten Anwender freigeschaltet sein. Im Mittelpunkt des Updates steht die Integration von Googles KI-Assistent Gemini.

Die Neuerung bringt einen zusätzlichen Button mit der Bezeichnung „Ask Gemini“ in die rechte untere Ecke der Benutzeroberfläche. Erhält man eine E-Mail mit Terminvorschlägen, kann man über diese Schaltfläche direkt einen Kalendereintrag erstellen. Auch Modifikationen oder das Entfernen bestehender Termine sind über diesen Weg möglich. Da die Funktion graduell ausgerollt wird, kann es einige Zeit dauern, bis sie allen Nutzern zur Verfügung steht. Wer die Funktion noch nicht sieht, sollte prüfen, ob die neueste Version der Gmail-App installiert ist.

Vorteile für Nutzer

Besonders für mobile Anwender und Berufstätige mit hohem Smartphone-Nutzungsgrad bietet das Update spürbare Vorteile. Termine lassen sich mit wenigen Fingertipps aus eingehenden E-Mails in den Kalender übertragen, ohne die Anwendung verlassen zu müssen. Diese Vereinfachung erweist sich vor allem im beruflichen Kontext als wertvoll, wenn Termine kurzfristig angepasst werden müssen. Der Workflow wird dadurch effizienter und die tägliche Terminkoordination vereinfacht.

Sicherheitsbedenken

Neben den funktionalen Verbesserungen gibt es allerdings auch kritische Aspekte. In einem aktuellen Sicherheitsbericht warnt Google selbst vor Missbrauch des KI-Dienstes Gemini durch kriminelle Akteure. Dem Bericht zufolge verwenden Hackergruppen die KI-Funktionen für schädliche Zwecke, darunter die Erstellung täuschend echter Fälschungen und automatisierte Betrugsmaschen. Google identifizierte unter anderem Angreifergruppen aus Nordkorea und Russland als Urheber einiger dieser Aktivitäten.

Parallel zum KI-Update experimentiert Google mit einer weiteren Änderung, die bei Nutzern auf geteilte Meinungen stößt: Werbeanzeigen direkt zwischen Chat-Nachrichten. Ähnlich wie bei Facebook oder Instagram könnten künftig Werbeeinblendungen zwischen den Konversationen erscheinen.

Derzeit handelt es sich um einen regionalen Testlauf. Ob und wann diese Werbefunktion global eingeführt wird, ist noch nicht kommuniziert worden.

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KO KOSMO-Redaktion
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