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Eklat

Nach Isreal-Aussagen: So erklärt JJ jetzt den Aufreger

Nach Isreal-Aussagen: So erklärt JJ jetzt den Aufreger
FOTO: iStock, EPA-EFE/GEORGIOS KEFALAS
2 Min. Lesezeit |

Nach umstrittenen Äußerungen zur israelischen ESC-Teilnahme rudert Österreichs Eurovision-Held JJ zurück. Seine Entschuldigung kommt, während der ORF auf Distanz geht.

Nach seinen umstrittenen Äußerungen zur israelischen ESC-Teilnahme hat sich der Eurovision-Gewinner JJ nun öffentlich erklärt. Der Künstler steht derzeit im Zentrum einer internationalen Kontroverse, nachdem er sich in spanischen Medien kritisch geäußert hatte. Die Debatte überschattet die laufenden Vorbereitungen für den Eurovision Song Contest 2026 in Österreich.

Für Aufsehen sorgte vor allem ein Gespräch mit der spanischen Tageszeitung ABC, in dem JJ die Entscheidung der Europäischen Rundfunkunion kritisierte, Israel am Wettbewerb teilnehmen zu lassen, während Russland ausgeschlossen bleibt.

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JJs Entschuldigung

Über seine Plattenfirma „Warner Music“ veröffentlichte der Sänger nun eine Stellungnahme: „Es tut mir leid, falls meine Worte missverstanden wurden. Obwohl ich die israelische Regierung kritisiere, verurteile ich jegliche Form von Gewalt gegen Zivilisten überall auf der Welt – sei es gegen Israelis oder Palästinenser.“

Gegenüber der Wiener Tageszeitung „Heute“ entschuldigte sich der ESC-Sieger für mögliche Missverständnisse und präzisierte seinen Standpunkt. Weitere Kommentare lehnte er ab mit den Worten: „Zu diesem Thema werde ich mich nicht weiter äußern.“

ORF distanziert

Der ORF distanzierte sich inzwischen deutlich von den Aussagen des Künstlers. In einer Erklärung gegenüber „Heute“ betont der Sender: „JJs Aussagen geben seine Privatmeinung wieder und stehen in keinem Zusammenhang mit dem ORF. Für den ORF stehen beim ESC die Musik und die künstlerischen Darbietungen im Vordergrund.“

Der österreichische Rundfunk verwies zudem auf die Richtlinien der Europäischen Rundfunkunion: „Die EBU hat zudem eindeutige Richtlinien, die Politik von Unterhaltung trennen. Sie ist die einzige Instanz, die über die Teilnahme oder den Ausschluss von Ländern entscheidet.“

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KO KOSMO-Redaktion
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