Großfahndung erfolglos: Bankräuber wird landesweit gesucht (FOTOS)

KÄRNTNER RING

Großfahndung erfolglos: Bankräuber wird landesweit gesucht (FOTOS)

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(FOTO: Google Maps-Screenshot, LPD Wien)

Donnerstagfrüh überfiel ein Mann eine Filiale der Deniz Bank in der Wiener Innenstadt, schoss auf einen Security und flüchtete auf einem Fahrrad.

Mit einem schwarzen Mantel betrat der circa 1,80 Meter große Verdächtige die Bankräumlichkeiten und verlange von den Mitarbeitern Geld. Er drohte mit einer Waffe, weshalb ihm da Bargeld auch ausgehändigt wurde. (KOSMO berichtete)

Nachdem er seine Beute in ein grünes Sackerl gepackt hatte, rannte er aus dem Gebäude und schwang sich auf ein Fahrrad. Ein Sicherheitsmitarbeiter der Bank verfolgte den Räuber und konnte ihn in der der nähe der Dumastraße stellen. Dort zog der Täter eine Pistole und schoss auf den 30-jährigen Security. Schwer verletzt musste das Opfer ins Krankenhaus gebracht und dort notoperiert werden.

Großfahndung erfolglos
Während sich die Rettung und Ärzte um den verletzten Sicherheitsmitarbeiter kümmerten, startete die Polizei eine Großfahndung. Twitter veröffentlichte die LPD Wien, dass der Kärntner Ring während des Einsatzes gesperrt bleiben werde. Auch Polizeihubschrauber kamen zum Einsatz.

Trotz der intensiven Fahndung in Wien und dessen Umland konnte der mutmaßliche Täter nicht aufgegriffen werde. Am Nachmittag veröffentlichte die Polizei schließlich Fahndungsfotos und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.

2.000 Euro Belohnung
Der Gesuchte wird auf ein Alter zwischen 25 und 35 geschätzt und ist rund 1,80 groß und schlank. Der Täter sprach Deutsch, eventuell mit Wiener Dialekt. Beim Raub trug er eine dunkle Hose, eine dunkle Jacke sowie ein blaues oder graues Hemd. Da der Mann bewaffnet ist, rät die Polizei, nicht selbst aktiv zu werden, sondern sofort die Exekutive zu alarmieren.

Hinweise (auch vertraulich) werden an das Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01/313-10-33800 erbeten. Für sachdienliche Hinweise, die zur Ausforschung des Täters führen, ist eine Belohnung in Höhe von 2000 Euro ausgelobt worden.

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(FOTO: LPD Wien)