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Dienstwagenstreit

Kein Auto für Politiker – BMW verbietet Dienstwagen

Kein Auto für Politiker – BMW verbietet Dienstwagen
Foto: istock
2 Min. Lesezeit |

Erster AfD-Landtagspräsident Deutschlands – und schon läuft die Uhr. Ein Dienstwagen wird zur politischen Bühne.

Kaum im Amt, sorgt Tobias Rausch bereits für Schlagzeilen – und das nicht wegen seiner politischen Arbeit, sondern wegen eines Dienstwagens.

Noch am 6. Oktober 2026, dem Tag, an dem Tobias Rausch von der AfD zum Landtagspräsidenten von Sachsen-Anhalt gewählt wurde, zog der Automobilkonzern BMW sein Leasingangebot für den Dienstwagen des neuen Parlamentschefs zurück. Der Schritt blieb nicht ohne politische Folgen.

BMWs stiller Rückzug

Rausch ist der erste AfD-Politiker, der einem deutschen Landesparlament vorsteht – ein Umstand, der dem Rückzug des Angebots eine besondere politische Dimension verleiht. Dass BMW seine Entscheidung ausgerechnet auf den Tag der Wahl legte, nährt Spekulationen über die Hintergründe. Eine offizielle Begründung nannte der Konzern nicht.

Allerdings hatte BMW-Vorstandsvorsitzender Milan Nedeljkovic erst kürzlich Rechtspopulismus und Nationalismus als „Gift für einen weltoffenen Wirtschaftsstandort, der vom Welthandel lebt“ bezeichnet.

Musk als Ausweg?

Bis auf Weiteres behilft sich Rausch mit dem 7er-BMW, den sein CDU-Amtsvorgänger Gunnar Schellenberger hinterlassen hat. Dessen Leasingvertrag läuft jedoch im November aus, und ein Nachfolgeangebot ist bislang nicht in Sicht.

In dieser Situation wandte sich AfD-Politikerin Beatrix von Storch öffentlich an Tesla-Chef Elon Musk mit der Bitte, bei der Beschaffung eines neuen Dienstwagens behilflich zu sein. Ob Musk auf die Anfrage reagiert hat, ist derzeit nicht bekannt.

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KO KOSMO-Redaktion
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