Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Gangsterdrama

Hardy und Brosnan: Londons brutale Gangster-Saga fordert „Yellowstone“ heraus

Hardy und Brosnan: Londons brutale Gangster-Saga fordert „Yellowstone“ heraus
(FOTO: Serienposter von „MobLand“ © Paramount+)
2 Min. Lesezeit |

Die neue Serie „MobLand“ positioniert sich als vielversprechender Nachfolger für „Yellowstone“-Fans. Mit Tom Hardy und Pierce Brosnan in den Hauptrollen überträgt die Produktion die bekannten Elemente von Familienintrigen und Machtkämpfen in die Welt des organisierten Verbrechens.

Während „Yellowstone“ in der rauen Landschaft Montanas spielt, entfaltet sich „MobLand“ im kriminellen Untergrund Londons. Die Serie ist bereits im englischsprachigen Raum auf Paramount+ verfügbar und startet am 31. Mai in Deutschland.

Die thematischen Parallelen zwischen beiden Serien sind unübersehbar. Sowohl die Duttons als auch die Harrigans kämpfen als dominante Familien um ihre Vormachtstellung. In „MobLand“ übernimmt Tom Hardy als Harry Da Souza die Rolle des Familienoberhaupts der Harrigans – vergleichbar mit der Figur des Rip Wheeler, der in „Yellowstone“ für John Dutton die Drecksarbeit erledigt. Beide Charaktere sichern mit oft drastischen Methoden die Position ihrer Familie an der Spitze.

Brutale Machtkämpfe

In puncto Härte steht „MobLand“ seinem Vorbild in nichts nach. Bereits die Auftaktepisode demonstriert die brutalen Machtkämpfe, bei denen sowohl physische als auch psychologische Gewalt zum Einsatz kommt. Statt Cowboys sind es hier Gangster, die ihre Ziele mit kaltblütiger Präzision verfolgen. Tom Hardys Interpretation des Harry verkörpert die stille, unterschwellige Bedrohung – ein würdiges Pendant zu Rips Charakter.

Urbane Atmosphäre

Die britische Gangsterserie transportiert die „Yellowstone“-Atmosphäre in ein modernes urbanes Umfeld. Die Cowboyhüte weichen eleganten Anzügen und flachen Hüten. Stilistisch erinnert die Serie an die Arbeiten von Guy Ritchie, entwickelt durch die Verbindung von kriminellen Machenschaften und komplexen Familienbeziehungen jedoch eine eigenständige Identität.

Für Liebhaber intensiver Familiengeschichten mit düsterem Unterton bietet „MobLand“ eine packende Alternative zum Western-Drama.

Die Serie könnte den Beginn einer eigenständigen Gangster-Saga markieren, die ähnlich langfristig fesselt wie die Geschichte der Dutton-Familie.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen