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Ölgeruch

Heizöltank entleert: Umweltkatastrophe am Wörthersee

Heizöltank entleert: Umweltkatastrophe am Wörthersee
(FOTO: iStock/mdworschak/Denise Hasse)
2 Min. Lesezeit |

100 Liter Heizöl sind in die Oberflächenentwässerung des Wörthersees gelangen – Ermittlungen sollen klären, ob Fahrlässigkeit oder Vorsatz im Spiel waren.

Am Sonntagmorgen bemerkte eine aufmerksame Einwohnerin von Schiefling in Kärnten einen unangenehmen Ölgeruch in ihrem Biotop und alarmierte umgehend die Polizei. Ermittlungen ergaben, dass beim Entrümpeln eines benachbarten Hauses am Samstagabend ein Heizöltank beim Verladen entleert wurde, wodurch 100 Liter Heizöl in die Oberflächenentwässerung gelangten. „Ob dies fahrlässig oder vorsätzlich geschah, ist Gegenstand weiterer kriminalpolizeilicher Ermittlungen. Die Transportfirma unterließ es jedenfalls, die verantwortlichen Stellen über die Umweltbeeinträchtigung zu verständigen„, erklärte ein Polizist.

Ölsperre

Das ausgetretene Öl floss durch den Auenbach in den Wörthersee und führte zu einer erheblichen Umweltverschmutzung. Die Freiwilligen Feuerwehren Schiefling und Velden reagierten schnell und errichteten eine Ölsperre im Bereich des Strandbades Schiefling. Mit 20 Einsatzkräften, vier Rüstwagen und einem Boot reinigten sie zudem die baulichen Oberflächenentwässerungen.

Ein Beamter teilte mit, dass die Ermittlungen von Polizei und dem Landeschemiker der Kärntner Landesregierung noch im Gange seien und einige Zeit in Anspruch nehmen werden: „Die Ermittlungen von Polizei und dem Landeschemiker der Kärntner Landesregierung sind im Gange und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Tötung von 200.000 Kühen für Klima geplant

Die schnelle Reaktion der Anwohnerin und die rasche Einsatzbereitschaft der Feuerwehren verhinderten Schlimmeres, dennoch hat der Vorfall gezeigt, wie wichtig es ist, Umweltverschmutzungen umgehend zu melden, um entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können. Es bleibt abzuwarten, welche Folgen die Ermittlungen für die verantwortliche Transportfirma haben werden und ob es sich bei dem Vorfall um Fahrlässigkeit oder Vorsatz handelte.

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KO KOSMO-Redaktion
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