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Kinderschwund

Historisches Geburten-Tief: Stirbt Österreich ohne Zuwanderung aus?

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Foto: iStock

Die Geburtenrate in Österreich sinkt auf ein historisches Tief von 1,3 Kindern pro Frau. Hanno Settele beleuchtet in seiner neuen Dok1-Reportage die Hintergründe dieses demografischen Wandels.

Österreich steht vor einem demografischen Wendepunkt: Das Land verzeichnet derzeit das stärkste Geburtendefizit seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Fertilitätsrate ist 2024 auf den historischen Tiefstand von 1,3 Kindern pro Frau gesunken – ein dramatischer Rückgang im Vergleich zu den 1960er-Jahren, als der Wert noch bei 2,82 lag. Ohne Zuwanderung würde die Bevölkerungszahl bereits jetzt kontinuierlich abnehmen.

Diese demografische Entwicklung wirft grundlegende Fragen für die Zukunft des Landes auf: Welche Auswirkungen hat der Geburtenrückgang auf unser Sozialsystem, die wirtschaftliche Entwicklung und das gesellschaftliche Zusammenleben? Welche strukturellen Veränderungen wären notwendig, um den Trend umzukehren?

Der anhaltende Rückgang der Geburtenrate markiert einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel. Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst gegen Kinder oder verschieben die Familienplanung auf unbestimmte Zeit. Die Gründe für diesen Trend und seine langfristigen Konsequenzen rücken zunehmend in den Fokus öffentlicher Debatten.

Setteles Recherche

In seiner aktuellen Dok1-Reportage geht Hanno Settele diesem Phänomen nach. Er trifft Menschen, die sich bewusst gegen Elternschaft entschieden haben, untersucht die wachsende Ablehnung der traditionellen Mutterrolle und spricht mit Fachleuten über Ursachen und Folgen dieser Entwicklung. Die Dokumentation beleuchtet den schwindenden Kinderwunsch, strukturelle Familienunfreundlichkeit, alternative Lebensentwürfe und das Ende der Babyboomer-Ära.

Mit seiner neuen Reportage greift Settele ein emotional aufgeladenes und gesellschaftlich polarisierendes Thema auf.

Inwieweit wird Elternschaft heute noch mit persönlichem Glück assoziiert?