Ein österreichisches Ehepaar verunglückte am Montag auf einer kroatischen Küstenstraße, als ihr Motorrad auf ein haltendes Auto auffuhr. Der 67-jährige Lenker hatte die Situation vor einem Schutzweg offenbar zu spät erkannt.
Der Unfall ereignete sich auf der Staatsstraße DC-08 in Sv. Petar, wo ein 30-jähriger Autofahrer vorschriftsmäßig vor einem Schutzweg angehalten hatte, um Passanten das Überqueren zu ermöglichen. Der nachfolgende Motorradfahrer aus Österreich konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte mit seiner Maschine gegen das Heck des Wagens mit Zadar-Kennzeichen.
📍 Ort des Geschehens
Verletzte Österreicher
Bei dem Aufprall wurden sowohl der Motorradfahrer als auch seine 66-jährige Beifahrerin verletzt. Rettungskräfte brachten beide umgehend ins Krankenhaus von Zadar. Während der Fahrer mit leichteren Blessuren davonkam – wobei eine spätere Neubewertung seiner Verletzungen noch aussteht – erlitt seine Begleiterin schwere Verletzungen.
Beide Unfallopfer bleiben vorerst zur weiteren Behandlung in stationärer Betreuung.
Nach ersten Erkenntnissen gilt als Unfallursache die nicht angepasste Geschwindigkeit des Motorradfahrers, der die Verkehrssituation vor dem Schutzweg offenbar unterschätzt hatte. In der Region Zadar wurden laut Polizei in den vergangenen Wochen mehrere Verkehrsunfälle mit ausländischen Staatsbürgern gemeldet, wobei als häufigste Unfallursache eine nicht angepasste Geschwindigkeit genannt wird.
Die Behörden betonen, dass insbesondere auf Küstenstraßen die Geschwindigkeit an die Sichtverhältnisse und den Straßenverlauf angepasst werden muss.