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Schocktat

Horror im Feriencamp: Rentner soll Kindern Gift verabreicht haben

Horror im Feriencamp: Rentner soll Kindern Gift verabreicht haben
(Foto: iStockphoto)
2 Min. Lesezeit |

In Großbritannien haben die Behörden einen 76-jährigen Mann festgenommen, der unter Verdacht steht, Kindern in einem Ferienlager vorsätzlich Giftstoffe verabreicht zu haben. Laut Polizeiangaben wird dem Senior vorgeworfen, den Minderjährigen absichtlich „Gift oder eine schädliche Substanz“ gegeben zu haben. Welche Substanz genau im Spiel war, ließen die Ermittlungsbehörden zunächst offen.

Vorfall im Ferienlager

Die Polizei von Leicestershire gab am Donnerstag bekannt, dass am vergangenen Montag Rettungskräfte zum Ferienlager im Dorf Stathern in der englischen Grafschaft Leicestershire gerufen wurden, nachdem mehrere Kinder über gesundheitliche Beschwerden geklagt hatten. Sämtliche Campbewohner wurden medizinisch untersucht, wobei acht Kinder zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden mussten.

Mittlerweile haben sich alle betroffenen Kinder von dem Vorfall erholt.

Nach ersten toxikologischen Untersuchungen handelt es sich bei der verabreichten Substanz vermutlich um eine nicht-tödliche, aber stark reizende Chemikalie, die bei den betroffenen Kindern Übelkeit und Erbrechen auslöste. Eine abschließende Analyse steht allerdings noch aus.

Besonders brisant: Der Verdächtige wurde laut Berichten britischer Medien bereits in den 1990er Jahren wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern verurteilt und stand seither unter Beobachtung der Behörden. Zu einem möglichen Motiv für den aktuellen Vorfall äußerten sich die Ermittler bislang nicht. Die Polizeibehörden in Leicestershire setzen ihre Untersuchungen mit Nachdruck fort.

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KO KOSMO-Redaktion
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