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STEIGENDE PREISE

Inflation: Große Supermarkt-Kette muss in Österreich schließen!

Inflation: Große Supermarkt-Kette muss in Österreich schließen!
(FOTO: iStock)
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Die anhaltende Teuerung und steigende Kosten haben die Supermarktkette Unimarkt dazu gezwungen, drei Filialen im Grenzgebiet zu Bayern zu schließen. Dies stellt einen Schlag ins Gesicht für viele Österreicher dar, die bereits mit den steigenden Preisen im täglichen Einkauf zu kämpfen haben.

Konkret betrifft dies die Geschäfte in Helpfau-Uttendorf und Mattighofen, beide im Bezirk Braunau, sowie in Straßwalchen im Bezirk Salzburg-Umgebung. Laut ORF sind die hohen Investitionen, die in den kommenden Jahren an diesen Standorten notwendig wären, ein ausschlaggebender Faktor für diese Entscheidung. Hinzu kommt eine hohe Dichte an Mitbewerbern und viele Menschen, die zum Einkaufen nach Deutschland fahren.

Andreas Haider, Geschäftsführer von Unimarkt, beleuchtet die Hintergründe: „Die steigenden Energiepreise, aber vor allem die jetzt anstehenden Lohnsteigerungen, sind natürlich nicht zuträglich.“ Diese Entwicklungen stellen eine immer größere Belastung für den Handel dar und zwingen Unternehmen zu Sparmaßnahmen.

keine Kündigungen

Die Schließungen werden jedoch nicht zu Kündigungen führen. „Zu Kündigungen wird es nicht kommen, weil es im Umkreis weitere Standorte gibt, die permanent unterbesetzt sind“, versichert Haider. Er merkt an, dass es auch für Unimarkt schwierig ist, qualifizierte Mitarbeiter zu bekommen.

Trotz der Schließungen zeigt sich Unimarkt weiterhin expansiv. Das Unternehmen weist darauf hin, dass es erst vor Kurzem in St. Agatha im Bezirk Grieskirchen und Liebenau im Bezirk Freistadt neu eröffnet hat. Unimarkt zählt rund 3.000 Mitarbeiter in etwa 130 Geschäften in Oberösterreich, der Steiermark, Salzburg, Niederösterreich und Burgenland. Etwa die Hälfte davon wird als Franchise betrieben.

Aus derzeitiger Sicht sind keine weiteren Schließungen geplant. Doch die aktuelle wirtschaftliche Situation bleibt angespannt und stellt den Handel vor große Herausforderungen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage weiterentwickelt und welche Auswirkungen dies auf die Konsumenten haben wird.