Start News Sport
SPIEL-SPERRE

Infos durchgesickert: Arnautović laut UEFA-Seite gesperrt!

(FOTO: Twitter/@jerradpeters)

Ein Paukenschlag in der Causa Arnautović: Laut der offiziellen Seite des europäischen Fußballverbandes gilt ÖFB-Star Marko Arnautović als gesperrt. Nähere Infos in Kürze!

Hier ein Screenshot von der offiziellen-Seite der UEFA:

(FOTO: Screenshot/UEFA)

Laut dieser UEFA-Info-Grafik soll Arnautović im Spiel gegen die Niederlande fehlen. Allerdings gibt es noch keine offizielle Mitteilung der UEFA oder des ÖFB. Spieler, gegen die Verfahren laufen, werden nämlich automatisch auf der Homepage als “gesperrt” angeführt. Weiteres ist derzeit noch nicht bekannt. Wir halten euch jedoch auf dem Laufenden!

Kommission tagte
Am Mittwoch, drei Tage nach Österreichs dem Vorfall im Österreich-Auftacktspiel gegen Nordmazedonien, tagte die Kontroll-, Ethik- und Disziplinarkammer der UEFA. Diese besteht Corona-bedingt nur aus fünf Personen. Der Chef der Disziplinarkammer, Thomas Partl, durfte wegen Befangenheit nicht abstimmen – er ist Österreicher. So entschieden am Vormittag vier Mitglieder aus der Schweiz, Portugal, Deutschland und Tschechien über das Schicksal von Arnautović.

Hier könnt ihr alle Ereignisse rund um den EM-Aufreger nachlesen:
„Ich fi*** deine Shiptar-Mutter“: Droht EM-Ausschluss für Arnautović? (VIDEO)
Nach „fi*** deine Shiptar-Mutter“-Sager: Arnautović entschuldigt sich in Insta-Story
„Ich fi*** deine Shiptar-Mutter“: Nordmazedonien fordert „härteste Strafe“ für Arnautović
Nach Schimpftirade gegen Mazedonier: UEFA startet Ermittlungen gegen Arnautović
Nach Arnautovićs Ausraster gegenüber Alioski: ÖFB gab Stellungnahme ab

UPDATE: Der ÖFB gab in einer Aussendung bekannt, dass Arnautović für ein Spiel gesperrt wurde.

Hier die offizielle Aussendung des ÖFB:
Der Torjubel von Marko Arnautovic beim UEFA EURO 2020 Gruppenspiel Österreich gegen Nordmazedonien ist von der UEFA-Disziplinarkommission als Beleidigung des Gegners eingestuft worden, was für den ÖFB-Teamspieler die Mindeststrafe von einem Spiel Sperre nach sich zieht.

Die Entscheidung wurde dem ÖFB am frühen Mittwochnachmittag mitgeteilt. Damit steht Marko Arnautović dem Nationalteam im zweiten EM-Gruppenspiel gegen die Niederlande nicht zur Verfügung.

„Ich habe mein Fehlverhalten beim Torjubel aus eigener Initiative, noch bevor ein Verfahren eingeleitet wurde, öffentlich eingestanden und mich dafür entschuldigt. Es hat bedauerliche Äußerungen von beiden Seiten gegeben, aber auch Provokationen sind keine Rechtfertigung für mein Verhalten. Direkt nach dem Spiel hat es eine Aussprache und eine gegenseitige Entschuldigung gegeben. Ich bin mit Menschen aus den verschiedensten Ländern und Kulturen aufgewachsen und stehe ganz klar für Vielfalt. Das weiß jeder, der mich kennt. Es ist mir persönlich sehr wichtig, das zu betonen. Ich stehe gemeinsam mit dem ÖFB für Toleranz und Integration in allen Bereichen der Gesellschaft.

Gerade weil mir durch meine eigene Geschichte Integration so ein Anliegen ist, möchte ich diesen Fall zum Anlass nehmen und 25.000 € für mein Integrationsprojekt, bei dem ich selbst als Schirmherr auftrete, zur Verfügung stellen, damit mein schlechtes Verhalten auch eine gute Konsequenz für mehr Zusammenhalt hat. Ich möchte vor allem Kindern und Jugendlichen ein gutes Vorbild sein“, so Marko Arnautović.

„Ich habe Marko als herzensguten Menschen kennengelernt. Er hat sein Fehlverhalten eingestanden und sich öffentlich entschuldigt. Die betroffenen Spieler haben sich ausgesprochen und die Hand gereicht. Unser voller Fokus gilt dem Spiel gegen die Niederlande. Im abschließenden Gruppenspiel gegen die Ukraine wird Marko wieder zeigen, wie wichtig er für unsere Mannschaft ist“, so Teamchef Franco Foda.

Wie finden Sie den Artikel?