Mit 2,32 Promille, einem fehlenden Vorderrad und null Skrupel: Ein Nachtfahrer auf Oberösterreichs Autobahn sorgte für Unglaube.
Ein 57-jähriger Lenker aus dem Bezirk Linz-Land hat in der Nacht auf Mittwoch auf der Verbindung der A1 zur A7 in Oberösterreich einen Unfall gebaut. Der Mann stand unter erheblichem Alkoholeinfluss, fuhr mit seinem Fahrzeug in einen Aufpralldämpfer und verlor dabei ein Vorderrad. Ungeachtet des massiven Schadens setzte er die Fahrt auf drei Rädern fort und ließ den stark beschädigten Wagen schließlich auf dem ersten Fahrstreifen stehen – ohne jegliche Absicherung der Unfallstelle.
Fahrt ohne Vorderrad
Gegen 2.50 Uhr früh ging bei der Polizei die Meldung einer Verkehrsteilnehmerin ein, die auf der A7 Richtung Norden, kurz nach dem Knoten Linz, ein Fahrzeug ohne Vorderrad stehend bemerkt hatte. Die Autobahnmeisterei traf kurz darauf zufällig an der Stelle ein und sicherte den Bereich ab.
Im Zuge der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 57-Jährige ursprünglich auf der A1 in Richtung Salzburg unterwegs gewesen war und die geplante Ausfahrt Asten verpasst hatte. An der Abzweigung zur A7 fuhr er in der Folge auf den dort aufgestellten Aufpralldämpfer auf, wobei sich ein Vorderrad vom Fahrzeug löste.
Alkotest: 2,32 Promille
Bereits beim ersten Kontakt mit dem Mann waren deutliche Anzeichen einer Alkoholisierung erkennbar. Der anschließend durchgeführte Alkotest bestätigte den Verdacht: Das Gerät zeigte einen Wert von 2,32 Promille an. Dem Fahrer wurde der Führerschein an Ort und Stelle vorläufig abgenommen, eine Weiterfahrt wurde ihm untersagt.