Ferrari verzeichnet eine jüngere Kundschaft: 40% der Käufer sind unter 40. Der SUV Purosangue treibt den Trend an und sorgt für Rekordverkäufe.
Ferrari, der renommierte italienische Hersteller von Luxus-Sportwagen, erlebt eine bemerkenswerte Veränderung in der Zusammensetzung seiner Kundschaft. CEO Benedetto Vigna hat bekannt gegeben, dass mittlerweile 40 Prozent der neuen Ferrari-Käufer jünger als 40 Jahre sind. Dies stellt eine Zunahme um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar, als dieser Anteil noch bei 30 Prozent lag.
Diese Entwicklung ist besonders bemerkenswert vor dem Hintergrund der traditionsreichen Exklusivität der Marke. Im Jahr 2024 wurden 81 Prozent der neuen Fahrzeuge an bestehende Kunden verkauft, wobei fast die Hälfte dieser Käufer bereits mehr als einen Ferrari besaß. Trotz des sinkenden Durchschnittsalters bleibt die Anzahl der neuen Kunden relativ konstant.
Verkaufszahlen und Märkte
Im vergangenen Jahr konnte Ferrari insgesamt 13.752 Fahrzeuge absetzen. Der größte Absatzmarkt war die USA mit 3.527 verkauften Autos. Deutschland und Japan folgten mit 1.827 bzw. 1.445 verkauften Einheiten. Auch China, zusammen mit Hongkong und Taiwan, trug mit 1.162 verkauften Fahrzeugen zu den Rekordverkäufen bei.
Ein wesentlicher Treiber für diesen Trend ist die Einführung des Purosangue, Ferraris erstem SUV, der zwischen Januar und August 2024 das zweitmeistverkaufte Modell mit 1.489 ausgelieferten Einheiten war. Das Modell Roma übertraf dies mit 1.870 Auslieferungen.
Zukunftspläne
Für 2025 plant Ferrari, seine Erfolgsgeschichte mit neuen Modellen wie dem 12Cilindri und dem F80 fortzusetzen, die bald in den Verkaufsräumen erscheinen sollen. Interessenten müssen jedoch Geduld mitbringen, denn Ferrari ist bereits bis 2026 ausverkauft.
Dies bedeutet, dass neue Modelle erst ab Anfang 2027 wieder verfügbar sein werden.