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Olympia

Känguru-Moves: Australische Breakdancerin blamiert sich (VIDEO)

Känguru-Moves: Australische Breakdancerin blamiert sich (VIDEO)
(FOTO: EPA-EFE/CAROLINE BLUMBERG)
2 Min. Lesezeit |

Gestern erlebte die Welt des Breaking, eine der zentralen Säulen der Hip-Hop-Kultur, ihr Debüt bei den Olympischen Spielen. Ein besonderer Auftritt sorgte dabei für weltweite Aufmerksamkeit: Die australische Breakerin Rachel Gunn, bekannt als Raygun, stach mit ihrer ungewöhnlichen Performance heraus.

Einzigartige Moves statt klassische Technik

Die Finalrunde der Frauen wurde nicht nur durch technische Brillanz geprägt, sondern auch durch Rayguns kuriose Darbietung. Die 36-jährige Australierin wälzte sich am Boden und imitierte die Sprünge eines Kängurus – Bewegungen, die in einer typischen Breaking-Performance nicht vorkommen. Diese originelle Herangehensweise führte dazu, dass Raygun mit null Punkten als Letzte der 16 Teilnehmerinnen abschloss.

Reaktionen im Netz: Amüsierte Zuschauer

Rayguns Auftritt wurde von den Zuschauern im Internet meist amüsiert aufgenommen. Auf Twitter schrieb eine Nutzerin: „Was mein Neffe macht, nachdem er ‚Guckt mal‘ sagt“. Ein anderer User fragte sich, wie Raygun es überhaupt zu den Olympischen Spielen geschafft hat, und kommentierte: „Habt ihr in Australien keine Bessere?“ Trotz dieser Skepsis konnte Raygun sich durch ihren Sieg bei den Oceanic Breaking Championships 2023 für Olympia qualifizieren – beeindruckend, da sie erst in ihren Mittzwanzigern mit dem Breaking begann.

Hintergrund und Motivation

Warum entschied sich Raygun für diese unkonventionellen Moves? Im Interview erklärt die Kulturwissenschaftlerin von der Macquerie University in Sydney, dass sie mit ihrem Alter physisch nicht mit den deutlich jüngeren Konkurrentinnen mithalten könne. Daher setzte sie auf Originalität und Kreativität: „Ich hätte diese Mädchen niemals mit dem schlagen können, was sie am besten können: die Dynamik und die Power Moves. Deshalb wollte ich mich anders bewegen, künstlerisch und kreativ sein, denn wie viele Gelegenheiten bekommt man im Leben, dies auf einer internationalen Bühne zu tun?“

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Gelassenheit trotz letzter Platzierung

Die Wertung von Null Punkten und der letzte Platz schienen Raygun wenig zu stören. „Manchmal spricht es die Jury an, manchmal nicht“, resümiert sie gelassen. Auch die teils negativen Reaktionen in den sozialen Medien ändern nichts an ihrem künstlerischen Ansatz, wie sie in ihrer Instagram-Story betont: „Habe keine Angst davor, anders zu sein, gehe raus und repräsentiere dich selbst, du weißt nie, wohin dich das führen wird.“

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KO KOSMO-Redaktion
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