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Militärpakt

Kim Jong Un bekräftigt Unterstützung für Putin – spricht von „heiligem Krieg“

Kim Jong Un bekräftigt Unterstützung für Putin – spricht von „heiligem Krieg“
(FOTO: EPA / ALEXANDER KAZAKOV / SPUTNIK / KREMLIN POOL)
2 Min. Lesezeit |

Gefallene Soldaten, neue Kooperationspläne, persönliche Ehrungen: Das Bündnis zwischen Pjöngjang und Moskau nimmt eine neue Dimension an.

Kim Jong Un hat am Sonntag bei einem Treffen mit dem russischen Verteidigungsminister Andrej Belousow in Pjöngjang seine Unterstützung für Russlands Krieg gegen die Ukraine bekräftigt. Laut der nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA erklärte Kim, Nordkorea „wird wie immer die Politik der Russischen Föderation zur Verteidigung der nationalen Souveränität, der territorialen Integrität und der Sicherheitsinteressen voll und ganz unterstützen“.

Militärische Zusammenarbeit

Dem Treffen zwischen Kim und Belousow war eine Reihe hochrangiger russischer Delegationsbesuche in Pjöngjang vorangegangen. Beide Seiten bestätigten im Anschluss, dass Gespräche über eine Intensivierung der militärischen Zusammenarbeit stattgefunden hatten. Belousow signalisierte dabei die Bereitschaft Moskaus, einen gemeinsamen Kooperationsplan für den Zeitraum 2027 bis 2031 zu unterzeichnen.

Kim, Belousow sowie der russische Parlamentspräsident Wjatscheslaw Wolodin nahmen darüber hinaus gemeinsam an der Eröffnung eines Gedenkorts für nordkoreanische Soldaten teil, die im Zuge des Ukraine-Kriegs gefallen sind. Kim äußerte sich laut KCNA zudem überzeugt, „dass die russische Armee und das russische Volk gewiss einen Sieg in dem gerechten, heiligen Krieg erringen werden“. Gleichzeitig würdigte er die „glänzenden Kriegsergebnisse bei der Befreiung von Kursk“.

Enge Verbündete

Nordkorea hat sich inzwischen zu einem der engsten Verbündeten Russlands im Krieg gegen die Ukraine entwickelt. Schätzungen zufolge hat Pjöngjang rund 14.000 Soldaten in die an die Ukraine grenzende russische Oblast Kursk entsandt. Als Gegenleistung soll Moskau Nordkorea mit Finanzmitteln, Militärtechnologie sowie Energie- und Nahrungsmittellieferungen versorgen – so zumindest die Einschätzung von Analysten.

In einem von KCNA veröffentlichten Brief würdigte Russlands Präsident Wladimir Putin den „außerordentlichen Mut und die echte Hingabe“ der nordkoreanischen Soldaten. Südkoreanischen Schätzungen zufolge sind bislang rund 2.000 nordkoreanische Kämpfer im Ukraine-Krieg ums Leben gekommen.

Bereits zu Jahresbeginn hatte Kim in einem ebenfalls über KCNA verbreiteten Brief zugesichert, alle politischen Maßnahmen und Entscheidungen Putins „bedingungslos“ zu unterstützen.

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KO KOSMO-Redaktion
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