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Klimaticket-Tattoos: Umstrittene Aktion kostet Steuerzahler 23.000 Euro

Klimaticket-Tattoos: Umstrittene Aktion kostet Steuerzahler 23.000 Euro
(FOTO: iStock/microgen/klimaticket.at)
2 Min. Lesezeit |

Umweltministerin Leonore Gewessler setzt ein Zeichen für klimasensibles Mobilitätsverhalten. Doch der Preis für Tattoos mit dem Klimaticket-Motiv sorgt für Aufsehen: 22.999,30 Euro, wie die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der Neos enthüllt.

Es war eine Aktion, die für Furore sorgte und die Gemüter spaltete: Tattoos mit dem Sujet des Klimatickets, gestochen auf den Körpern der Festivalbesucher des Frequency Festivals und des Electric Love Festivals im Sommer. Die Idee dahinter: Ein Zeichen setzen für ein klimasensibles Mobilitätsverhalten und Aufmerksamkeit für das Klimaticket erzeugen. Doch der Preis dieser umstrittenen Aktion, initiiert von der Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne), beläuft sich auf beachtliche 22.999,30 Euro. Dies wurde nun in der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der Neos ans Licht gebracht.

Kosten im Detail

Unter den Kostenpunkten finden sich Ausgaben für „Tattoo-Artists und Material“ in Höhe von 18.882,30 Euro. Weiterhin flossen 4.117 Euro an die renommierte Werbeagentur Jung von Matt, die für die Planung und Umsetzung der Aktion verantwortlich zeichnete. Interessant dabei: Inserate oder Werbesujets wurden im Rahmen dieser Aktion nicht erstellt.

Rückblick

Im Zuge des Frequency Festivals und des Electric Love Festivals ließen sich 42 volljährige Besucher das Klimaticket-Sujet tätowieren. Die Aktion, die in der Öffentlichkeit auf teils heftige Kritik stieß, wurde durch das Klimaministerium verteidigt. „Konkretes Ziel der Aktion war, zielgruppengerecht ein klima-sensibles Mobilitätsverhalten positiv zu positionieren und Aufmerksamkeit für das Klimaticket zu schaffen. Das Feedback aus der Zielgruppe zeigt, dass die Aktion in diesem Sinne verstanden wurde“, so die offizielle Stellungnahme des Ministeriums.

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Trotz des positiven Feedbacks aus der Zielgruppe und der scheinbaren Erreichung der gesteckten Ziele, bleibt die Zukunft dieser Aktion ungewiss. „Eine Wiederholung der Aktion sei derzeit nicht geplant“, heißt es aus dem Klimaministerium.

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KO KOSMO-Redaktion
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