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Reisestudie

Kroatien bleibt Österreichs Adria-Liebling

Kroatien bleibt Österreichs Adria-Liebling
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Kroatien zieht – und das nicht erst seit gestern. Neue Zahlen belegen, wie fest das Adrialand im Herzen österreichischer Urlauber verankert ist.

Kroatien bleibt für Österreicherinnen und Österreicher eines der attraktivsten Sommerziele – das belegt die aktuelle ÖAMTC-Studie „Sommerurlaub 2026″, für die rund 1.000 Personen befragt wurden. Das Ergebnis ist eindeutig: 94 Prozent der Befragten planen, im Sommer zu verreisen, und sieben von zehn wollen dafür ins Ausland fahren. Unter den gefragtesten Destinationen landet Kroatien auf dem zweiten Platz – knapp hinter Italien, aber mit einem beachtlichen Anteil von 16 Prozent.

Hohe Buchungsbereitschaft

Die Reiselust ist dabei keineswegs nur Absichtserklärung: Bereits 40 Prozent der Befragten haben ihren Urlaub gebucht, weitere 45 Prozent wollen dies in den nächsten Wochen nachholen. Das Meer zieht dabei am stärksten – 59 Prozent wollen ihren Urlaub an der Küste verbringen. Fast 70 Prozent setzen auf das eigene Auto, und neben dem verfügbaren Budget spielt die wahrgenommene Sicherheit einer Destination eine zentrale Rolle bei der Urlaubsentscheidung.

Starke Nächtigungszahlen

Dass die Inflation und gestiegene Reisekosten die Urlaubsplanung beeinflussen, zeigt die Studie ebenfalls. Preis und Preis-Leistungs-Verhältnis rücken stärker in den Fokus – dennoch bleibt die Reisebereitschaft hoch. Das durchschnittliche Budget für den Jahresurlaub liegt bei 1.189 Euro.

Branimir Toncinic, Leiter der HTZ-Vertretung in Österreich, sieht in den Zahlen eine klare Bestätigung: „Diese Ergebnisse zeigen, wie dauerhaft attraktiv Kroatien auf dem österreichischen Markt ist – einem unserer wichtigsten und traditionell treuesten Quellmärkte.“ Österreichische Gäste haben im bisherigen Jahresverlauf bereits über eine Million Nächtigungen in Kroatien verzeichnet, was einem Zuwachs von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die meisten Übernachtungen entfielen auf Istrien und das Kvarner-Gebiet; bei der Unterkunft waren Hotels und Campingplätze die klare erste Wahl.

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KO KOSMO-Redaktion
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