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Wirtschaftsabkommen

Vučić holt 940 Millionen aus China – 1.650 Jobs kommen

Vučić holt 940 Millionen aus China – 1.650 Jobs kommen
Foto: epa/TINGSHU WANG / POOL
2 Min. Lesezeit |

Serbiens Präsident reist nach China – und kehrt mit Milliarden zurück. Mehrere Großkonzerne haben ihre Zusagen nun offiziell besiegelt.

In der chinesischen Stadt Jiaxing wurden in Anwesenheit des serbischen Staatspräsidenten Aleksandar Vucic mehrere Investitionsabkommen mit führenden chinesischen Unternehmen unterzeichnet. Die vereinbarten Projekte sollen Serbien Kapitalzuflüsse von insgesamt mehr als 940 Millionen Euro sowie 1.650 neue Arbeitsplätze bringen. Im Mittelpunkt der Vereinbarungen stehen Bereiche wie Hochtechnologie, Automobilkomponenten und moderne Fertigungsprozesse.

Abkommen mit Mint Group

Im Rahmen einer Zeremonie im Chinesisch-Serbischen Jugendzentrum wurden zwei Verträge mit dem Unternehmen Mint Group geschlossen, das weltweit zu den führenden Herstellern von Außenverkleidungen, Strukturkomponenten und Aluminiumgehäusen für Elektrofahrzeugbatterien zählt. Der erste Vertrag sieht eine Investition von 135 Millionen Euro in Loznica vor und schafft dort 600 neue Stellen, der zweite umfasst 91 Millionen Euro und 220 Arbeitsplätze im westserbischen Sabac.

Mit dem Automobilzulieferer SHAK, der auf hochwertige Fahrgestellkomponenten und Strukturteile spezialisiert ist, wurde ein Abkommen über 33,5 Millionen Euro für einen Standort in Novi Sad unterzeichnet. Das Projekt soll laut RTS 50 neue Arbeitsplätze entstehen lassen. Ebenfalls besiegelt wurde eine Vereinbarung mit BMTS Technology, einem Hersteller von Turboladern und elektrischen Hilfssystemen für Pkw und Nutzfahrzeuge – mit einem Investitionsvolumen von 13,3 Millionen Euro, Schwerpunkt Automatisierung.

Xingyu Automotive, einer der bedeutendsten chinesischen Produzenten moderner Fahrzeugbeleuchtungssysteme – darunter LED-Scheinwerfer, Rückleuchten und Lichtmodule –, unterzeichnete einen Vertrag über 77 Millionen Euro für einen Standort in Nis, verbunden mit der Schaffung von 100 Arbeitsplätzen.

Linglong & weitere Projekte

Darüber hinaus wurde eine neue Investition des Reifenherstellers Linglong Tire in Höhe von 566 Millionen Euro angekündigt, die 400 zusätzliche Stellen in Zrenjanin bringen soll. Das Unternehmen ist seit 2019 in Serbien aktiv, gilt als größter Reifenproduzent Chinas und zählt weltweit zu den zehn bedeutendsten Herstellern von Pkw-, Lkw- und Spezialreifen. Angekündigt wurde zudem eine geplante Investition des Unternehmens Yusei in Nis über 27 Millionen Euro mit 280 neuen Arbeitsplätzen. Yusei fertigt hochpräzise Kunststoffteile für die Automobilindustrie, Spritzgussformen sowie verchromte Komponenten.

Abgerundet wurde die Zeremonie durch die Unterzeichnung eines Memorandums of Understanding zwischen der Mint Holding Group und der China Construction Fourth Engineering Division Corp. Ltd., Southeast Branch, das die Investitionsvorhaben der Mint-Gruppe in Serbien flankieren soll.

An der Veranstaltung nahm auch Zhang Yenjun, stellvertretender Gouverneur der chinesischen Provinz Zhejiang, teil.

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KO KOSMO-Redaktion
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