Die kroatische Diaspora findet den Weg zurück in die Heimat. Ein Netzwerktreffen in Zagreb zeigt: Die Verbindung zwischen Auswanderern und Kroatien wird stärker.
Am Freitag fanden sich über 400 Teilnehmer zum vierten Abend der kroatischen Rückkehrer in Zagreb ein. Die Veranstaltung, die auf die Festigung der Verbindungen zwischen Kroatien und seiner weltweiten Diaspora sowie die Unterstützung von Rückkehrwilligen abzielt, stand unter der Schirmherrschaft der Regierung. Organisiert wurde das Treffen von der Croatian Heritage Foundation (HMI) in Zusammenarbeit mit dem Verein Hrvatska uzdanica und mit Unterstützung des Zentralen Staatsbüros für Kroaten im Ausland.
„Die statistischen Erhebungen belegen nun endlich eine Trendwende: Eine wachsende Zahl von Kroaten und deren Nachkommen kehrt zu ihren Wurzeln zurück – eine Entwicklung, die uns bei der HMI, deren Kernaufgabe die Verbindung zwischen Heimat und Diaspora ist, besonders erfreut“, erklärte Zdeslav Milas, Direktor der Institution, während der Veranstaltung. Zvonko Milas, Staatssekretär im Zentralen Staatsbüro für Kroaten im Ausland, sprach seinen Respekt für jene aus, die in den 1990er Jahren ihre Wohnländer verließen, um während des kroatischen Unabhängigkeitskrieges ihr Heimatland zu verteidigen.
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Willkommenskultur fördern
Außen- und Europaminister Gordan Grlić Radman verwies auf die Worte des ersten kroatischen Präsidenten Franjo Tuđman, wonach alle im Ausland lebenden Kroaten in Kroatien willkommen seien. Die Redner hoben besonders hervor, wie wichtig es sei, Rahmenbedingungen für eine dauerhafte Rückkehr zu schaffen, Arbeitsplätze zu sichern, unternehmerische Initiativen zu fördern und die Heimkehrer aktiv in das gesellschaftliche Leben zu integrieren.