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Himmelsphänomen

Letzte Chance nach 1.320 Jahren: Dieser Himmelswanderer verabschiedet sich bald

Letzte Chance nach 1.320 Jahren: Dieser Himmelswanderer verabschiedet sich bald
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein kosmischer Besucher zieht über Österreich: Der Komet Lemmon, seit 1.320 Jahren erstmals wieder sichtbar, bietet ein seltenes Himmelsschauspiel mit begrenzter Laufzeit.

Der Komet C/2025 A6 („Lemmon“) zeigt sich derzeit am österreichischen Nachthimmel – ein astronomisches Ereignis von außergewöhnlicher Seltenheit. Zuletzt war dieses Himmelsobjekt vor 1.320 Jahren zu beobachten, und nach seinem aktuellen Erscheinen wird es erst in 1.410 Jahren wieder in Erdnähe kommen. Astronomiebegeisterte haben noch bis zum 31. Oktober optimale Beobachtungsbedingungen, wenn der Komet seine maximale Leuchtkraft erreicht und sich in günstiger Höhe über dem Horizont befindet. Der zunehmende Neumond verbessert zusätzlich die Sichtbarkeit.

Eine beeindruckende Aufnahme des Fotografen Dietmar Stiplovsek dokumentiert den Himmelswanderer mit seinem charakteristischen Schweif. Das Bild entstand am Dienstag über der Burg Neu-Ems, auch als „Schloss Glopper“ bekannt, in Hohenems. Für diese Aufnahme nutzte der Fotograf eine Langzeitbelichtung gegen 19 Uhr. Selbst mit einem handelsüblichen Fernglas lässt sich der markante Schweif des Kometen deutlich erkennen.

⇢ Komet „Lemmon“ steuert direkt auf die Erde zu!

Optimale Beobachtungszeit

Interessierte sollten die verbleibende Zeit nutzen, denn die Phase der optimalen Sichtbarkeit neigt sich bereits dem Ende zu. In den frühen Abendstunden ist der Komet im nordwestlichen Himmelssegment zu finden, während er vor Sonnenaufgang im Nordosten zu sehen ist. Etwa um den 12. November wird „Lemmon“ vollständig aus unserem Sichtfeld verschwinden und erst nach 1.410 Jahren wieder in vergleichbarer Erdnähe vorüberziehen.

Die Entdeckung des Kometen erfolgte erst im Jänner dieses Jahres durch amerikanische Astronomen.

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KO KOSMO-Redaktion
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